Rock’n’Heim 2013: Bilder und Bericht vom neuen Mega-Festival am Hockenheimring

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Alle Augen waren vom 16. bis 18. August gespannt auf den Hockenheimring gerichtet. “The Rise of Rock’n’Heim” war die Festival-Premiere des Jahres und gleichzeitig der Abschluss einer mitreißenden Open-Air-Saison. Mit dabei: Die Ärzte, System of a Down, Volbeat, Seeed, Marteria… – wir haben exklusive Bilder und berichten, wie es war.

Rock’n’Heim 2013: Bilder und Bericht vom neuen Mega-Festival am Hockenheimring

Die Macher von Rock am Ring und Rock im Park bewiesen wieder ein Mal mehr ihr Talent für ein erfolgreiches Festival-Konzept. Mit “The Rise of Rock’n’Heim” wurde ein erstes bemerkenswertes Kapitel mit positivem Festival-Feeling geschrieben. 40.000 Besucher pilgerten an den Hockenheimring, um mehr als 30 Bands live zu sehen. Mit zwei Bühnen, verbunden durch eine große Foodmeile, wurde dem Publikum eine breite Mischung aus Rock, Metall und auch Elektro geboten. Das Unterhaltungsprogramm war aber noch vielseitiger: direkt in Sichtweite der Evolution Stage konnten sich Adrenalin-Junkies aus 60 Metern Höhe von einem Bungee-Turm stürzen oder mit einem Sky Shooter 25 Meter in die Luft katapultieren lassen.

Der Freitag hielt bei sommerlich-heißen Temperaturen für die Festivalbesucher gleich zwei Berliner Bands bereit. Bonaparte spielten die Massen “warm” und Die Ärzte, die sich selbst liebevoll als “die beste Band der Welt” vorstellten, brachten dann das gesamte Field zum kochen. Die legendären Ansageduelle zwischen Bela B. und Farin Urlaub haben auch nach 30 Jahren Bühnenpräsenz nichts an ihrem Humor und Charme eingebüßt. Ihr zweistündiges Programm und zwei große Zugabeblocks mit alten aber auch aktuellen Hits rissen junge und alte Fans gleichermaßen mit. Zum Abschluss mit “Westerland” spielte Farin dann sogar auf einer eigens angefertigten Gitarre in Form der Insel Sylt.

(Zum Vergrößern der Rock’n’Heim-Bilder: Klicken)

Bela B. - Die Ärzte - Rock'n'Heim

Farin Urlaub - Rock'n'Heim

Als danach im Anschluss die dänische Metallband Volbeat auf die Bühne kamen, gab es kein Halten mehr. Zu eigenen Songs, aber auch Coverversionen von Judas Priest und Rammstein rockten die Fans in einer riesigen Staubwolke auf dem durch die starke Hitze trocken gewordenen Boden bis in die Nacht. Den Abend ausklingen lassen konnten die Festivalbesucher dann entweder noch weiter rockend mit Franz Ferdinand und danach Knife Party oder ganz gediegen bei der Open-Air-Kinovorstellung “Planet der Affen: Prevolution“.

volbeat

Am zweiten Festival-Tag rockten auf der Evolution Stage u. a. das schottische Trio Biffy Clyro gefolgt von den Deftones. Ein echtes Highlight war dabei der spontane waghalsige Sprung von dem nicht gerade leichtgewichtigen Sänger Chino Moreno hinweg über den Bühnengraben hinein in die jubelnden Fans.

Deftones Rock'N'Heim

Parallel begeisterte das DJ-Duo Lexy & K-Paul viele Techno-Fans vor der Revolution Stage.

LexyKPaul

Mit Tenacious D traten dann am Abend die “Könige des schlechten Geschmacks” auf. Rockige Musik, der phallusförmige “Phenix” als Bühnenbild und ein witzig-makaberer Kurzfilm mit Jack Black und Bandkollege Gass wurden vom Publikum gefeiert.

Tenacious D

Eine endgültige Verschmelzung von Fans und Musik gab es dann beim Auftritt von System of a Down. Die Initiatoren des Alternative Metal kehrten nach mehrjähriger Pause endlich auf Deutschlands Bühnen zurück und eroberten ihre Fans im Sturm: es wurde gerockt, gepogt und mitgesungen.

System of a Down

Weiter auf Seite 2 mit dem dritten Rock’n’Heim-Tag.

Text und Fotos: Julia Langmaack und Dominik Fiolka

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