11 Jahre WWDC: Themen und Eindrücke

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Am kommenden Montag startet die 24. WWDC mit einer Keynote-Ansprache von Tim Cook. Über die Zeit hat sich der Austragungsort geändert und jedes Mal standen andere Themen im Fokus. Hier gibt es ein paar Eindrücke der letzten Jahre.

11 Jahre WWDC: Themen und Eindrücke

Die Rückschau bei cultofmac.com beginnt im Jahr 2002 — damals stand OS X 10.2 Jaguar im Vordergrund. Mit einer gespielten „Beerdigung“ wurde den Entwicklern mitgeteilt, dass OS 9 fortan nicht mehr von Interesse sei.

Im Jahr 2003 war es der neue Power Mac G5 mit seiner 64-Bit-Technologie, der die Entwickler begeistern sollte. Safari 1.0 erblickte das Licht der Welt und die iLife-Suite zeigte sich zum ersten Mal. Sogar ein kleines Geschenk konnten die knapp 3.000 Teilnehmer mit nach Hause nehmen: Jeder bekam eine iSight-Webcam.

2004 brachte OS X 10.4 Tiger und einige Häme für Microsoft. Windows Vista, damals noch unter dem Codenamen Longhorn bekannt, verspätete sich und man zog schamlos über den Wettbewerber aus Redmond her.

Einer der größten Paradigmenwechsel im Apple-Universum kam im Jahr 2005: Intel. OS X 10.5 Leopard erhielt erste Erwähnung und stolz verkündete der Mac-Macher, dass sein iPod inzwischen 75 Prozent Marktanteil erreichen konnte.

Als Ersatz für den Power Mac G5 kam im Jahr 2006 der Mac Pro. Außerdem präsentiert Apple Time Machine, Boot Camp für die Windows-Partition und machte sich einmal mehr über Windows Vista lustig.

Die WWDC 2007 war eine kleine Enttäuschung für manche Entwickler. Von iOS war noch keine Spur, aber das iPhone wurde bereits im Januar angekündigt. Viele hatten sich auf ein SDK für Apps gefreut. Stattdessen vertröstete Apple mit Web-Apps für den mobilen Safari. Auch die 64-Bit-Unterstützung für OS X Leopard war ein wichtiges Thema.

Das Jahr 2008 brachte dann endlich die ersehnte Entwicklerplattform fürs iPhone, sowie das 3G-Modell. Der .Mac-Dienst wurde in MobileMe umgetauft und einige Programmier-Tools vorgestellt.

Ab 2009 hieß iPhone OS dann iOS 3.0, damit konnte man erstmalig im Wifi-Netz gegeneinander spielen. Die WWDC brachte zudem Mac OS X 10.6 Snow Leopard mit Grand Central hervor.

Die WWDC 2010 stand vor allem im Zeichen der Apps. Apple konnte sich mit 4 Milliarden Downloads brüsten und eine Wand aus Cinema Displays zeigte das eindrucksvolle App-Meer, sortiert nach Icon-Farbe. Ganz klarer Fokus: Das iPhone 4 und sein Betriebssystem.

2011 stand dann mal wieder eine Raubkatze im Rampenlicht. OS X Lion versprach in Verbindung mit iOS 5 und iCloud ein effizientes Trio. Diese Keynote sollte die letzte von Steve Jobs sein. Er verstarb am 6. Oktober desselben Jahres.

Die letzte WWDC 2012 brachte uns vor allem das MacBook Pro mit Retina-Display, sowie eine Vorschau auf iOS 6. OS X 10.8 Mountain Lion mit noch mehr iCloud-Integration und stärkerem Bezug zu iOS 6 erhielt einige Aufmerksamkeit.

Für dieses Jahr werden auf der WWDC 2013 wieder einige Hardware- und Software-Neuigkeiten erwartet (hier eine kleine Übersicht). Darunter das MacBook Air, ein aktualisiertes MacBook Pro (Retina), OS X 10.9 (Lynx?) und eventuell ein eigener Streamingdienst (iRadio?).

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Weitere Themen: iWork für iCloud: Apples Konkurrent für Google Docs und Office 365


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