iRadio: Apple will Musik-Streamingdienst noch zur WWDC

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Am 10. Juni wird Tim Cook auf der WWDC-Bühne im Moscone Center, San Francisco, verkünden, was es Neues von Apple gibt. Glaubt man angeblichen Insiderberichten, ist darunter auch ein Streamingdienst, Spitzname „iRadio“. Dazu fehlen aber noch Verträge.

iRadio: Apple will Musik-Streamingdienst noch zur WWDC

Die New York Times will von „informierten Quellen“ erfahren haben, dass der Mac-Hersteller sich in den letzten Zügen aufwendiger Vertragsverhandlungen befindet. Innerhalb dieser Woche müssen alle Unterschriften sitzen, damit CEO Tim Cook am kommenden Montag vor Entwicklern und Presse iRadio präsentieren kann.

So nennen Presse und Blogger schon jetzt den bislang nicht offiziell bestätigten Streamingdienst. Er soll so ähnlich funktionieren wie Pandora, Spotify oder ähnliche Anbieter: Kostenloses „On-Demand-Radio“, finanziert durch Werbeeinblendungen.

Die Verhandlungen laufen seit einiger Zeit und in vielen Punkten konnte Apple sich schon mit der Industrie einigen. So fehlen lediglich noch Verträge zu Autorenrechten mit der Universal Music Group und den beiden Sony-Töchtern, SME und ATV.

Die Publisher, so heißt es, sehen ihre Chance mit Apple vor allem in der direkten Anbindung an den populären iTunes Musik Store. Gleichzeitig verlangen sie höhere Gebühren, als bei Pandora — 10 statt 4 Prozent soll Cupertino zahlen.

Das Musikstreaming ist für Künstler und Label kein Riesengeschäft. Bruchteile von Centbeträgen pro gehörtem Titel können nur über enorme Massen nennenswerte Umsätze generieren. Die Industrie hat es also auf Apples stattlichen Kundenstamm abgesehen, ganze 400 Millionen Anwender inklusive ihrer Kreditkarten- oder Kontodaten zählt der iTunes Store.

Sollen die Verträge wirklich bis zum 10. Juni stehen, muss Apple sich sputen. Derartige Vereinbarungen unter Zeitdruck zu verhandeln, kann nicht die beste Methode sein. Doch hat auch die Industrie offenbar starkes Interesse daran, mit einem starken Partner ins Geschäft zu kommen. Man darf gespannt sein, ob alle Papiere unterzeichnet sind, wenn Tim Cook zu seiner WWDC-Keynote auf die Bühne tritt.

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Weitere Themen: iWork für iCloud: Apples Konkurrent für Google Docs und Office 365, Apple


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