Keynote-Bewertung: iMac Pro ein Highlight, Skepsis gegenüber HomePod

Sebastian Trepesch

In den letzten sieben Tagen haben unsere Leser die Keynote-Neuerungen fleißig benotet. Mit Spannung erwarteten wir, wie denn HomePod und iMac Pro ankommen. Letzterem kann schließlich vorgeworfen werden, dass er kein echtes Pro-Gerät ist, aber so viel wie ein Pro-Gerät kostet.

Keynote-Bewertung: iMac Pro ein Highlight, Skepsis gegenüber HomePod

Der iMac Pro hat ein Gehäuse wie ein iMac – mit interner Erweiterbarkeit sieht es da mau aus. Andererseits ist er von Werk ab beeindruckend ausgestattet, Highlight ist natürlich der Xeon-Prozessor mit bis zu 18 Kernen. Zehn weniger sind es in der Anfangskonfiguration, die mit 32 Gigabyte EEC-Speicher und 1 Terabyte SSD immer noch über 5000 Euro kosten wird.

„Der iMac ist das, auf was viele gewartet haben“ sagen dreimal mehr Leser über den iMac Pro als „Der iMac Pro ist nichts Halbes und nichts Ganzes.“ In Schulnoten ausgedrückt: 1,9 bekommt im Durchschnitt der iMac Pro, wobei 47 Prozent der Leser tatsächlich eine glatte „1“ vergaben. Die Kaufabsichten müssten wir hierzu aber mal noch gesondert abfragen.

Zweiter Platz für iPad Pro

Insgesamt bescheinigten 55 Prozent der rund 2.700 Umfrageteilnehmer Apple tolle Neuvorstellungen, nur 11 Prozent nannten sie einen Flop. Neben dem iMac Pro sorgte das 10,5“ iPad Pro für dieses positive Ergebnis. Es kam auf eine 2,0, wobei 40 Prozent der Leser eine „1“ und 29 Prozent eine „2“ vergaben. Ein paar Fünfen und Sechsen gab es beim Tablet genauso wie beim iMac Pro, die den Durchschnitt nach unten ziehen. Die Benotungsgründe hierfür hätten wir gerne mal erfahren.

Während Apple den iMac Pro erst im Dezember veröffentlicht, ist das 10,5“ iPad Pro in seinen verschiedenen Ausführungen bereits verfügbar:

Top 10 der Apple-Keynote im Schnelldurchlauf

Betriebssysteme: Gut bis durchwachsen

Nicht ganz so gut kam Apple bei den Betriebssystemen weg. Vor allem watchOS sammelte deutlich mehr Noten im Mittelfeld, wobei viele Leser die Ankündigungen nicht einschätzen konnten oder wollten – hier gab es die meisten „Weiß nicht“-Antworten. Ganz anders bei iOS 11, hierzu hatten fast alle Leser eine Meinung – eine überwiegend gute: Knapp 70 Prozent vergaben die Schulnote „1“ oder „2“, Durchschnitt 2,2. macOS High Sierra bekam noch ein paar Dreier mehr und kommt somit auf einen Durchschnitt von 2,4.

Vermutlich erhofften sich viele Leser einfach noch mehr oder beeindruckendere Neuerungen – oder das gewünschte Feature war einfach nicht dabei, weshalb es zur Abwertung kam. Übrigens können Teilnehmer hier noch die genauen Ergebnisse einsehen, und wer noch nicht teilgenommen hat, benoten:

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Skepsis gegenüber HomePod

Den Siri-Lautsprecher HomePod stellte Apple bereits vor, auch wenn er in diesem Jahr hierzulande noch nicht auf den Markt kommen wird. Immerhin 900 Leser stimmen der Aussage zu, dass sich angesichts des HomePod warm anziehen muss. Ein Drittel weniger stimmt dem Gegenteil zu: Der HomePod wird ein Reinfall. In Schulnoten sieht das Bild dann aber doch nicht so düster aus, wie letztere Aussage vermuten lässt: Sogar fast die Hälfte der Leser vergeben eine 1 oder 2, der Lautsprecher kommt auf eine Durchschnittsnote von 2,7.

Weitere Themen: iOS 11