Dell legt das Alienware 13 R3 komplett neu auf und verpasst dem Gaming-Notebook einen neuen Prozessor mit mehr Kernen, die neueste GeForce GTX 1060 von Nvidia und viele weitere Verbesserungen.

Alienware 13 R3: VR-Gaming-Notebook mit GTX 1060, OLED-Display und größerem Akku vorgestellt [Update]

Alienware 13 R3 mit Quad-Core-Prozessor und GeForce GTX 1060

Update vom 10.11.2016, 18:05 Uhr: Dell hat heute die deutschen Preise für das Alienware 13 R3 enthüllt. Hierzulande werden mindestens 1.479 Euro fällig. Möchte man das bessere Display, was definitiv zu empfehlen ist, werden 1.599 Euro fällig. Die Notebooks mit OLED-Display beginnen bei 2.079 Euro. Bestellt werden kann ab sofort bei Dell.

Alienware 13 R3 Preise

Originalartikel vom 02.11.2016:

Das neue Alienware 13 R3 wurde optisch nur etwas überarbeitet, technisch aber auf ein komplett neues Level gehoben. Es soll ein bezahlbares Gaming-Notebook sein, das sich auch für Spiele in Virtual Reality eignet. Dazu hat Alienware dem Notebook in jeder Version einen Quad-Core-Prozessor von Intel verpasst. Zur Wahl stehen der Core i5-6300HQ oder der i7-6700HQ. Bis zu 51 Prozent mehr CPU-Leistung soll diese Generation im Vergleich zu den bisherigen Dual-Core-Modellen erreichen. Dell muss dabei leider auf die 6. Prozessorgeneration setzen, da die „Kaby Lake“-Prozessoren der 7. Generation mit vier Kernen immer noch nicht zur Verfügung stehen.

Alle Alienware 13 R3 bekommen aber nicht nur bessere Prozessoren spendiert, sondern auch jeweils eine Nvidia GeForce GTX 1060 mit 6 GB Grafikspeicher. Die Leistung in Spielen dürfte also ziemlich hoch sein. Dazu gibt es jeweils 8 oder 16 GB RAM und SSDs mit bis zu 512 GB. Interessanterweise setzt das günstigste Modell auf eine 180-GB-SSD und nicht auf ein 120- oder 128-GB-Modell. Per Aufpreis kann man bis zu 1 TB SSD-Speicher und zusätzlich eine 1 TB Festplatte verbauen lassen.

Alienware 13 R3 mit TN-, IPS- oder OLED-Display

Alienware 13 R3_04

Größere Unterschiede gibt es hingegen bei der Auswahl der verbauten Displays. Alle Panels besitzen eine Diagonale von 13,3 Zoll, unterscheiden sich aber in der Technologie und Auflösung. Beim günstigsten Modell gibt es erschreckenderweise nur ein TN-Panel mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und einer Helligkeit von nur 200 Nits. Bei einem Preis von 1.199 US-Dollar ist das eigentlich nicht akzeptabel. Erst mit der nächsthöheren Ausstattungsvariante für 1.499 US-Dollar bekommt man ein IPS-Display mit Full-HD-Auflösung und 300 Nits. Beide Versionen besitzen jeweils eine matte Oberfläche und unterstützen keine Touch-Eingaben. Optional bietet Alienware das 13 R3 auch mit OLED-Display, Touch, 400 Nits und einer Auflösung von 2.560 x 1440 Pixeln an. Dafür verlangt man aber auch einen Aufpreis von 250 US-Dollar.

Deutlich größerer Akku, Thunderbolt 3 und Windows Hello

Alienware 13 R3_01

Damit dem Alienware 13 R3 nicht allzu schnell die Puste ausgeht, hat Dell den Akku von 51 Wh auf 76 Wh anwachsen lassen. Die Quad-Core-Prozessoren und die stärkere Nvidia-GPU benötigen aber auch mehr Energie, sodass die Laufzeit nicht unbedingt höher ausfallen muss. Nicht fehlen darf ein Thunderbolt-3-Anschluss, der natürlich auch den „Alienware Graphics Amplifier“ unterstützt. Damit bekommt man nicht nur zusätzliche Anschlüsse in einer externen Box, sondern kann dort auch eine noch stärkere Desktop-Grafikkarte verbauen. Mit an Board ist auch direkt eine IR-Kamera für Windows Hello unter Windows 10. So kann man sich an seinem Laptop bequem mit dem eigenen Gesicht anmelden.

Alienware 13 R3: Preis und Verfügbarkeit

In den USA beginnen die Preise bei 1.199 US-Dollar vor Steuern. Dort sind die Vorbestellungen ab sofort möglich. Ausgeliefert werden soll in einigen Wochen. Ab dem 10. November kann dann auch in einigen europäischen Ländern vorbestellt werden. Die Euro-Preise sind aber leider noch nicht bekannt.

Alienware 13 R3: Bildergalerie

Quelle: businesswire

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Alienware 13 (2015) vorgestellt
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