Neues Alienware M17x R4 mit Ivy Bridge ab April erhältlich

Der ehemals weltgrößte PC-Hersteller und vielleicht immer noch größte Hardware-Distributor Dell hat ein Upgrade seiner Gaming-Notebookserie angekündigt. Das Modell * (dann: R4) wird dabei der erste Kandidat sein, der von den Neuerungen der 22nm-Fertigungstechnik profitieren darf; je ein neues M14 und M18 würden ebenfalls kurz darauf folgen. Als Grafikkarten werden voraussichtlich die Geforce-Varianten GTX660M und GTX675M sowie eine AMD Radeon HD 7970 zur Auswahl stehen, was allerdings erstmal nur fürs M17x gilt.

Neues Alienware M17x R4 mit Ivy Bridge ab April erhältlich

Möglichst noch in diesem Frühjahr wolle man die neuen Alienware-Notebooks ins Portfolio aufnehmen, lässt Dell verlauten, womit erstmals eine 22nm-CPU in ein Gamer-Notebook einziehen dürfte. Die genannten Grafikchips basieren zwar noch auf der älteren Technik, aber vielleicht ist genau darin ja ein Grund zu finden, warum für die weiteren Modelle Alienware M14 und M18 noch keine Angaben zur Grafik gemacht wurden. Möglicherweise wartet man bei Dell lieber noch ein wenig auf NVidias neue “Kepler” Grafikkerne, die ebenfalls etwa ab April erhältlich sein sollen und sicher einen kleinen Leistungsschub mitbringen. Von diesen ist außer einem Screenshot in letzter Zeit nicht viel bekannt geworden, durch die neuen Bezeichnungen wird aber klar, daß Nvidia mit dieser “GK-Serie” (GK104, GK110, etc.) die Nachfolge der erfolgreichen Geforce-Serie einläuten will.

Wie das Notebookjournal schreibt, wird es entgegen den Erwartungen einiger Fanboys in diesem Jahr auch noch kein Design-Update geben, sondern wohl erst 2013. Bis sich bei den Außerirdischen etwas Wesentliches ändert, dauert es ein wneig. Aber sei´s drum, die Ergebnisse konnten sich ja eigentlich immer sehen lassen, und darauf kommts ja schließlich an. Angeblich plane Dell für dieses Design-Roundup im nächsten Jahr, bei einigen Modellen das Touchpad durch eine OLED-Fläche mit Fingererkennung zu ersetzen, schreibt das NBJ weiter. Die US-Amerikaner werden aber sicherlich auch noch ein paar andere Ansatzpunkte finden, die doch recht klobigen Alienwares zu pimpen.

Zusammen mit dem für Februar angekündigten Alienware X51, einem eher günstigen, auf Gamer-Bedürfnisse abgestimmten Desktop-System, ist für den Frühling also mit einigen Neulingen aus Dells Spielzimmer zu rechnen. Wegen der Releasetermine für Intels und NVidias neue 22nm-Bausteine werden aber sicher auch bald weitere Hersteller folgen und dementsprechend darauf basierende, neue Modelle vorstellen.

Was haltet ihr von Alienware und ihren Plänen? Sind Gaming-PC und Mobilcomputer nicht zu widersprüchlich, oder wird sich das mit der neuen Technik ändern? Was erwartet ihr von der nächsten Rechnergeneration? Schreibt es uns in die Kommentare!

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