Android Pay in Deutschland: Ist kontaktlos Bezahlen mit Google möglich? [Update: 16.12.2016]

Christin Richter
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Bezahlen mit dem Handy per NFC – das ist mit Googles Bezahldienst Android Pay in Übersee schon möglich. Aber könnt ihr auch im deutschsprachigen Raum mobil Bezahlen? Wir verraten euch, wie es um Android Pay in Deutschland steht.

Seit September 2015 wird Android Pay als mobile Bezahlplattform in den USA genutzt. In diesem Jahr folgten Australien, Grossbritannien, Hongkong und Singapur.

Video: So könnt ihr mobil mit Android Pay bezahlen

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Android Pay – Your Way

Kunden können beispielsweise bei Subway oder GameStop ganz einfach bargeldlos mit dem Handy bezahlen. Das funktioniert sowohl unter Android als auch mit eurem iPhone, sofern ihr ein Google Play Konto erstellt habt und eine Kredit- bzw. Debitkarte besitzt. Android Pay unterstützt in den USA die vier größten Kreditkartenanbieter:

Ist Android Pay für Deutschland geplant?

Per NFC bezahlen ist schon Realität – zumindest in anderen Ländern, wie den USA und seit Dezember 2016 auch in Irland und Japan; Großbritannien ist ebenfalls seit Mai 2016 dabei. Die Briten konnten vorab aber schon per Apple Pay und Samsung Pay kontaktlos mit ihrem Smartphone Geld senden und empfangen. Aber wie steht es um die Zukunft, das Mobile Payment in Deutschland?

  • Bislang gibt es Android Pay nicht in Deutschland, es gibt aber andere Wege, auf denen ihr mit eurem eingebauten NFC-Chip bezahlen könnt.
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Künftig könnt ihr beispielsweise per fingerabdruck auf eurem Dosplay bei teilnehmenden Händlern on- und offline bezahlen. Denn ab 2017 können Anwender von Android Pay auch die Online-Dienste Masterpass (MasterCard) und VISA Checkout (VISA) nutzen.

Android Pay Deutschland-Alternativen

Der Bezahlservice Android Pay würde in Deutschland Transaktionen unabhängig von den Mobilfunkanbietern ermöglichen.

Kontaktloses Bezahlen mit Vodafone (Update: 16.12.2016)

Mit Vodafones SmartPass (Vodafone) konntet ihr bereits in Geschäften mit eurem Smartphone mit NFC-Funktion bezahlen.

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Hierfür waren ein Kreditkartenkonto und die entsprechende App Voraussetzung.

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Allerdings stellt der Netzbetreiber die Bezahlvariante im Januar 2017 ein. Künftig können Nutzer der Vodafone-Wallet-App ihre VISA-Kreditkarte hinterlegen oder ihr PayPal-Konto für die Zahlung in der App hingerlegen. Dafür benötigen sie ein Smartphone, das sie über Vodafone erhalten, denn es muss mit einem geschützten Speicherbereich ausgestattet und vom Netzbetreiber zugelassen sein.

Das Ende für anbietergebundenes, kontaktloses Bezahlen?

Auch die Telekom beendet Mywallet noch in diesem Jahr. Der Ausstieg aus Geschäftsbereich des kontaktlosen Bezahlens war bereits im Juli 2016 besiegelt. Base-Wallet und Mpass der Telefónica wurden ebenfalls eingestampft, der Mobilfunkgigant ist bereits in diesem Jahr auf die Zahloption Kreditkarte mit NF-Chip ausgewichen.

Es geht aber auch anders: Mit der App Boon-App können MasterCard-Inhaber unabhängig vom Anbieter bezahlen – und sogar schon Apple Pay ausprobieren.

Voraussetzung für Android Pay

Um Android Pay zu nutzen, brauchen Anwender:

Bei einer Zahlen wird eine virtuelle Kontonummer übertragen (“Tokens”), nicht eure Kreditkartendaten, wie Google auf der Android Pay-Webseite versichert. Natürlich braucht ihr dann nur noch entsprechende Geschäfte mit NFC-fähigen Kassenterminals. Diese findet ihr beispielsweise bei:

  • Aldi Nord
  • Esso
  • Douglas
  • Galeria Kaufhof
  • Kaisers
  • Karstadt
  • nanu Nana
  • Obi
  • Penny
  • real
  • Rewe
  • Rossmann
  • Temma
  • toom
  • Oh Angie!

Quelle: Android Official Blog

Weitere Themen: Wallet, apple pay, Samsung Pay, NFC, Google Wallet, Visa

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