Anker-Solarladegerät mit 14 Watt im Kurztest + Gewinner der Verlosung stehen fest

Johannes Kneussel
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Ladelösungen von erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch in unserem Test von USB-Ladegeräten konnte der Hersteller überzeugen. Doch was leistet nun das neue zusammenfaltbare Solarladegerät von Anker? Ist man damit endlich komplett unabhängig von der Steckdose und kann sein Smartphone uneingeschränkt im Freien nutzen, zum Beispiel auf Festivals? Unser Kurztest gibt die Antwort.

Anker-Solarladegerät mit 14 Watt im Kurztest + Gewinner der Verlosung stehen fest

Gewinner der Verlosung

Wir haben einen Gewinner! Genau genommen sogar drei. Folgende drei Teilnehmer können sich über je ein Anker-Solarladegerät freuen:

  • Lorenzo G.: Er darf das Ladegerät auf eine Reise als Entwicklungshelfer nach Marokko mitnehmen.
  • Karsten W.: Er nimmt das Ladegerät im Sommer mit an Pool und Strand. Dann fehlt ja nur noch der Cocktail!
  • Sebastian V.: Er braucht das Ladegerät unbedingt für seine Ausflüge an die Neckarwiese am Rhein. Natürlich nur, damit dem iPad beim Lernen nicht der Saft ausgeht.

 

Die Gewinner wurden bereits per Mail benachrichtigt.

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Solarladegerät im Kurztest

Der hat uns für einen Kurztest ein namenloses Solarladegerät mit einer Maximalleistung von 14 Watt zur Verfügung gestellt. Und nicht nur das, zusätzlich verlosen wir noch drei dieser mobilen Energielieferanten. Die Verlosung findet ihr unten.

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Anker-Solarladegerät: Spezifikationen und Eindruck

Die Spezifikationen und Ausstattung des Anker-Chargers lesen sich vielversprechend:

  • PowerIQ-Technologie zur optimalen Abstimmung der Ladeleistung auf das angeschlossene Gerät
  • 2 USB-Ladeports
  • Bis zu 2 Ampere insgesamt oder 2 Ampere pro Port unter direkter Sonneneinstrahlung
  • 14 Watt Mono-kristalline Solarzelle mit einer Effizienz von 15 und 18 Prozent
  • Solarzelle mit gehärteter Plastikfläche aus PET, eingewebt in Polyestertuch
  • Größe zusammengefaltet: 21,59 × 27,94 cm
  • Gewicht: 680 Gramm
  • Löcher erlauben Anbringen am Rucksack, Zelt usw.

Als wir das Ladegerät auspackten, auffalteten und die fünf „Seiten“, vier davon mit Solarflächen und jede jeweils etwas kleiner als Din-A4, vor uns liegen sahen, war unser erster Eindruck: Das ist aber ganz schön schwer und groß. Kein Wunder, die Solarzellen-Technik ist einfach noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie gleichzeitig handlich und effizient beim Laden wäre. Das Gerät ist allerdings auch nicht so schwer, dass man es nicht am Rucksack befestigen könnte, um beim Wandern mobile Energie zur Verfügung zu haben – die entsprechenden Löcher zu diesem Zwecks sind dafür praktisch. Kostenpunkt für das Anker-Solarladegerät auf Amazon ist aktuell

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Bereits in unserem Test zu verschiedenen USB-Ladegeräten hat sich die PowerIQ-Technologie positiv bemerkbar gemacht. Auch beim Anker-Solarladegerät ist diese wieder mit dabei und sollte damit ein schnelles Laden von Apple- und Android-Geräten ermöglichen.

Nicht ganz so gut gefallen hat uns die Verarbeitungsqualität, die kleinere Fehler aufweist:

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Getestet haben wir Spannung und Stromstärke  Aufgeladen wurden ein iPhone 6 und ein Galaxy S6 mit jeweils zwischen 50 und 70 Prozent Akkustand.

Noch mehr Eindrücke vom Gerät findet ihr in unserer Bildergalerie:

Bildergalerie Anker-Solarladegerät

Leistungstest

Wir haben uns drei Szenarien näher angesehen: die Leistung im Inneren von Gebäuden, draußen bei bewölktem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein.

In Räumen

Den ersten Test führten wir unter suboptimalen Bedingungen durch: Eher schlechtes Wetter, bewölkter Himmel. Kann das Ladegerät trotzdem etwas Saft liefern?

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Die Antwort ist leider Nein. Im Inneren von Gebäuden ist das Solarladegerät kaum zu verwenden, vor allem, wenn das Licht von draußen noch durch einen bewölkten Himmel abgemildert wird. Das war allerdings auch zu erwarten, die Nutzung in Gebäuden auch kein Einsatzgebiet des Solar-Chargers.

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Die Stromstärke liegt im inneren von Räumen bei schlechtem Wetter lediglich im homöopathischen Bereich, das iPhone erkennt das Ladegerät nicht einmal. Das Ergebnis ist allerdings wie erwartet und nur von geringer Bedeutung, da man in Räumen in der Regel auch ein normales Ladegerät zur Verfügung hat.

Bewölkter Himmel

Schon interessanter wird der Test bei bewölktem Himmel, ist das doch in Deutschland auch im Sommer ein leider häufigster Wetterzustand. Was leistet das Solarladegerät im Freien bei dichter Wolkendecke?

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Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mit rund 300 mA liegt die Stromstärke etwas über der Hälfte eines Standard-USB-Anschlusses an PCs und Laptops (500 mA) – für die Wetterverhältnisse ein brauchbarer Wert. Die Stromstärke reicht aus, um ein Handy langsam zu laden (Dauer zum kompletten Aufladen: mehr als 6 Stunden).

Strahlender Sonnenschein

Bei 20 Grad im Schatten und strahlendem Sonnenschein zeigen die Solarzellen, was sie leisten können. Wir erreichen einen Maximalwert von 4,9 Volt und 1,53 Ampere und damit gut 7,5 Watt, womit das Ladegerät mit den meisten Steckdosen-Adaptern mithalten kann.

Noch steht der Kalender auf Anfang Juni. Im Hochsommer sollten definitiv noch mehr Watt in dem Gerät stecken, womit es seinen Zweck, im Sommer im Freien zuverlässig Strom zu liefern, durchaus erfüllt.

Im Winter hingegen und bei bewölktem Himmel wird man das Gerät nur eingeschränkt oder gar nicht benutzen können, aber dafür ist es ja auch nicht ausgelegt.

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Fazit

Das Solarladegerät von Anker kann im Test teilweise überzeugen. Selbst bei bewölktem Himmel ist man in der Lage, sein Smartphone langsam, aber sicher aufzuladen. Bei Sonnenschein liefert es fast so viel Strom wie ein sogenannter Wallcharger und eignet sich damit hervorragend für die heiße Jahreszeit.

Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung können wir allerdings trotzdem nicht abgeben. Dafür hätte die Verarbeitung ein bisschen besser sein müssen. Der entscheidente Punkt ist aber sicherlich die Abhängigkeit vom Wetter und der Jahreszeit. Ein großer externer Akku bietet jederzeit dieselbe Leistung, sofern er geladen ist. Die Wattzahl des Solarchargers variiert stark je nach Wetterbedingungen.

Außerdem verwirrt die Angabe der Maximalleistung von 14 Watt. Diese bezieht sich nämlich auf die theoretische Maximalleistung der Solarzellen. Ausgegeben werden laut Datenblatt maximal 10 Watt, die das Gerät auf der anderen Seite bei hochsommerlichen Wetterverhältnissen auch zu leisten in der Lage ist.

Gewinnspiel

Wir haben das Anker-Solarladegerät nicht nur getestet, sondern wollen auch gleich drei Geräte an unsere Leser verlosen. Um teilzunehmen, schreibt uns in die Kommentare, was ihr damit alles anstellen würdet: von Festival bis Wandertour, wofür bräuchtet ihr den Charger? Schickt uns außerdem eine Mail an hannes@giga.de. Nur wer beides macht, nimmt am Gewinnspiel teil.

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 14. Juni 2015.

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