HandleBand im Test: Die Smartphone-Halterung für euer Fahrrad

Kamal Nicholas
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Ihr seid viel mit dem Rad unterwegs und nutzt dabei auch gerne euer Smartphone? Dann dürfte das HandleBand von Optimat genau euer Ding sein.

HandleBand im Test: Die Smartphone-Halterung für euer Fahrrad

Ein Smartphone kann auf dem Rad für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden, vor allem als Navi und mit anderen Fahrrad-Apps kann es sich als äußerst nützlich erweisen. Nun besteht die Möglichkeit, dass ihr euer Handy einfach immer in der Tasche habt und ihr euch per Sprachsteuerung führen lasst. Besonders praktisch ist das aber nicht.

Oder aber ihr schnallt euer Smartphone einfach an euer Fahrrad. Das bringt den Vorteil, dass ihr euch nicht nur auf das Gehörte verlassen müsst (denn es kann bei der sprachgeführten Navigation ja auch immer mal zu Aussetzern kommen), sondern dass ihr euch das Geschehen auch bequem auf dem Display ansehen könnt.

HandleBand: Material und Verarbeitung

Das HandleBand besteht aus einem robusten und gleichzeitig flexiblen Silikon, in dessen Kern ein Aluminium-Halterung eingelassen ist. Durch diese Beschaffenheit des Materials kann die Halterung ganz einfach und ohne lästige Schrauben am Lenker oder an der Rahmenstange eines jeden Fahrrads befestigt werden.

Dank der rutschsicheren Beschaffenheit des Materials sitzt das Ding fest am Lenker, ohne dabei aber den Lack eures Rades zu beschädigen. Das Smartphone wird mittels eines Riemens festgeschnallt, sodass auch hier eigentlich keine Möglichkeit besteht, dass das Gerät sich von der Halterung löst. Selbst Fahrten abseits ebener Strecken ist somit kein Problem, es darf also auch ruhig mal etwas holprig werden.

Das Silikonband des HandleBand ist dabei so elastisch, sodass sogar ein großes Smartphone wie das Samsung Galaxy Note 3 darauf passt. Allerdings ist die ganze Angelegenheit mit einem etwas kleineren Smartphone etwas praktischer.

Bildergalerie HandleBand

HandleBand in der Praxis

Das Anbringen des HandleBand ist wirklich denkbar einfach: Mittels der Schnalle wird zunächst die Halterung an der Lenkerstange befestigt, danach kommt dann das Smartphone auf die rutschfeste Ablage und wird seinerseits festgezurrt. Der Vorgang dauert dabei nur ein paar Sekunden.

Optamit-Handelband-1

So erlangt man unterwegs schnell Zugriff auf seine Navigations- oder Fahrrad-App, den Musikplayer oder was man sonst so beim Radfahren mit seinem Smartphone machen möchte (bitte nicht Spielen!), ohne immer das Telefon aus seiner Tasche ziehen zu müssen. Ebenfalls praktisch: Das HandleBand ist mit einem Flaschenöffner ausgestattet (dazu muss die Halterung allerdings vom Rad abgenommen werden).

SAMSUNG CSC

Da die Montage des Smartphones mit  Hilfe des Silikon-Riemens stattfindet, liegt dieses dann auf einem Teil des Smartphone-Displays. Dies ist natürlich abhängig vom entsprechenden Gerät, kann aber auch schon ein wenig störend sein. Allerdings kann man sich das HandleBand hier dann zumindest so gut zurecht schieben, dass das Smartphone noch einen sicheren Sitz hat, das Display dabei aber trotzdem möglichst frei bleibt.

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HandleBand: Mein Fazit

Für eine UVP von 20 Euro bekommt ihr mit dem HandleBand einen wirklich guten Begleiter für ausgedehnte Radtouren, bei denen ihr nicht auf den Einsatz eures Smartphones verzichten müsst.

Dank des robusten Materials, der einfachen Montage und der Sicherheit gegen Kratzer im Rad-Lack macht es richtig Spaß, die Halterung einzusetzen. Bei mir ist die Halterung seit einigen Wochen immer mal wieder im Einsatz und bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass das Material sich abgenutzt hat und damit weniger stabil wäre. Neben dem schwarzen Band gibt es außerdem auch noch eine „durchsichtige“ Version.

Einen Stern Abzug gibt es allerdings dafür, dass das Silikonband doch immer auch ein wenig auf dem Bildschirm selbst liegt und man so nicht auf das gesamte Display zugreifen kann.

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