iTry – Der vorletzte Tag

Urlaub! Nur noch morgen arbeiten gehen und ich habe Urlaub! Ein toller Übergang vom iTry zum iSylt und doch bin ich mit gemischten Gefühlen am Rechner. Das MacBook Pro wird mich morgen verlassen und ich bekomme meinen Plaste-Laptop zurück. Ja, ich schaue ein wenig wehmütig die letzten 4 Wochen zurück.

iTry – Der vorletzte Tag

Auch mit iOS 6 wird mich Apple nicht an den Haken kriegen. Der Vorteil des Systems ist zugleich das K.O.-Kriterium für mich. Ich mag es wandelbar, Platz für Optimierungen und Modifikationen müssen einfach da sein. Das iPhone ist in sich geschlossen ein sehr gutes Smartphone, das sich selbst vielleicht ein Stück zu ernst nimmt.

Das iPhone nimmt sich selbst zu ernst

Es gibt nur diese eine Möglichkeit, diesen einen Weg, keine Individualität und trotzdem funktioniert alles (fast) reibungslos! Warum sollte ich auch daran herumspielen, wenn eh alles funktioniert? Wenn mal eine App hängt, wird sie per Homebutton beendet und ich starte sie erneut. Ich finde gerade die Youtube-App nicht? Dann durchsuche ich halt das System danach, wozu also die Icons ändern? Wichtige Funktionen wie Töne oder Helligkeiten sind in der ersten Menüstruktur unter “Einstellungen” sofort gelistet, warum also Shortcuts? Wozu Widgets? Eine kleine, rote Zahl neben der App sagt doch genügend aus um zur Interaktion zu bewegen.

Ich hab’ doch alles was ich brauche

Apple macht mit dem iOS für Neueinsteiger und Nerds alles richtig, denn es ist sowohl einfach zu bedienen, als auch mächtig zu modifizieren. Moment, das passt doch gar nicht zu dem vorherigen Text? Die tiefgreifenden Modifikationen sind nur via Jailbreak machbar. Ist das iPhone einmal “frei” von seinen Ketten, kann das fröhliche modifizieren losgehen. Dabei gibt es für mich nach 3 Wochen nur “Jail” auf einmal eine schwindelerregende Menge von Tweaks, Themes und Optimierungen im “Break”. Soviel, dass ich ängstlich Cydia mit einer Installation von iOS6 wohlwissend gelöscht habe. Vielleicht, wenn ich mehr Zeit und ein eigenes Testgerät habe…

Das MacBook ist der unheimliche Gewinner

Auch wenn ich über Apple meckern werde, mich über Patentgedöhns aufrege und mir die eine oder andere Spitze nicht verkneifen kann: Das MacBook ist das beste Apple-Produkt. Dabei ist es egal ob Air oder Pro: Die Akkulaufzeit stimmt, das Display ist scharf (wie sieht wohl das Retina aus?) und bis auf einige Unstimmigkeiten mit dem System hat mich dieses Produkt wirklich überzeugt. Als Arbeitsgerät, mit einem ordentlichen Softwarepaket und ein paar Euro günstiger und die Kollegen von GIGA-Macnews hätten einen Leser mehr. Erschreckend!

Weniger iOS, mehr MacOS

Als Neuling wage ich mich mal etwas aus dem Fenster: Hätte iOS mehr von MacOS, würde ich ohne nachzudenken zuschlagen. Kaum war Cydia installiert und die erste Theme auf dem iPhone, wurde es langsamer, stürzte öfter ab und reagierte einige Male sekundenlang gar nicht auf Berührungen. Das ganze ist in der iOS 6-Beta übrigens auch der Fall, doch da es sich hierbei um eine Beta handelt, ist mir das ziemlich egal.

Fazit: folgt morgen im Video

Nichts mehr verpassen? Dann folge GIGA Android bei Facebook, Google+ oder Twitter!

Weitere Themen: iTry

Neue Artikel von GIGA ANDROID

GIGA Marktplatz