Android-Pete: Warum eigentlich Lauf-Apps?

Peter Drimal
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Erste Etappe auf dem Weg zum Berlin Marathon: Ein kleiner, gemütlicher Halbmarathon — macht unser Pete mit links und hat dabei noch genug Power eine erste App zu testen. Bevor Ihr aber den Bericht zu runtastic lesen könnt, kommt Pete selbst mit einer Erklärung, warum er das überhaupt alles macht, zu Wort.

Android-Pete: Warum eigentlich Lauf-Apps?

Ein Druck auf die Taste der Stoppuhr – der Lauf ist beendet. Nach dem Anhalten dann zwanzig Sekunden Zeige- und Mittelfinger auf die Vene legen, Pulsschläge mitzählen und hochrechnen. Gar nicht so einfach mit hechelndem Atem. Zu Hause wieder angekommen gilt es dann nach langen Läufen noch, die Strecke auf einer Landkarte per Hand auszumessen, um die Entfernung zu errechnen.

Trainingsstatistiken waren vor zwanzig Jahren wohl eher etwas für Profisportler oder übermotivierte Freizeit-Athleten. Zwar sorgte der aufkommende Laufboom sowie der sportliche Erfindergeist, allen voran der Firma Polar, allmählich für eine stärkere Wahrnehmung des Themas herzfrequenzgesteuertes Training – an eine GPS-vermesse Streckenlänge oder ein genaues Geschwindigkeitsprofil, geschweige denn Live Tracking aber war selbst in den späten Neunziger Jahren noch nicht zu denken.

Ganz anders heute: Neben GPS-tauglichen Pulsuhren machen vor allem Smartphones eine genaue Trainingsüberwachung sowie am PC nachvollziehbare Laufstrecken möglich – zumeist gleich mit direkter Anbindung an soziale Netzwerke. Sucht man im Market nach entsprechenden Apps, ist die Auswahl erschlagend. Ein gutes Dutzend populärer Sportapps buhlen um die Gunst der User, etliche weitere, eher unbekannte Apps, stehen zum Download bereit.

Was aber unterscheidet die einzelnen Apps eigentlich? Welche Anwendung bietet die besten Features, welche zudem noch eine vernünftiges Interface? Wie sieht es mit den Online-Portalen zur Auswertung aus? Und wo kann ich mir besten Laufstrecken meiner Umgebung zum Nachlaufen anzeigen lassen?

Genügend offene Fragen also, dem Thema Sport mit Smartphone ein eigenes Special zu widmen und die bekanntesten Apps für Android mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit einbezogen werden soll gleich auch diverses Zubehör wie Bluetooth-Brustgurte oder sportgeeignete Kopfhörer. Schlussendlich steht auch die (zumindest für Läufer interessante) Frage im Raum, ob eine vernünftige, GPS-fähige Laufuhr dem Smartphone überlegen ist oder nicht.

Den Anfang macht in den nächsten Tagen mit runtastic die bis dato wahrscheinlich populärste unter den Sport-Apps: Neben dem Einsatz beim feierabendlichen Joggen konnte runtastic seine Fähigkeiten bereits im ersten Härtetest – dem Berliner Halbmarathon am 01. April – unter Beweis stellen.

Fragen und Kritik sind natürlich genauso willkommen wie Hardware-Tipps oder App-Vorschläge. In diesem Sinne: Keep On running!

Dieser Artikel ist ursprünglich auf androidnext.de erschienen. androidnext und GIGA ANDROID sind jetzt eins. Mehr erfahren.

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