Apple Store Berlin Kurfürstendamm: Wir waren drin (Bilderserie)

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Morgen, um 17 Uhr, öffnet der Berliner Apple Store am Kurfürstendamm. Das gemeine Publikum muss sich also noch etwas gedulden. Dies galt jedoch nicht für ausgewählte Medienvertreter wie uns. Wir zeigen euch schon heute das Innere des neuen Einkaufstempels.

Apple Store Berlin Kurfürstendamm: Wir waren drin (Bilderserie)

Apple lud bereits am heutigen Donnerstag zu einer exklusiven Media Preview des Berliner Apple Stores am Kurfürstendamm 26. Seit 2011 war die neue Stammadresse von Apple in der Hauptstadt bekannt, 2012 begann man mit den ersten Bauarbeiten. Auserkoren wurde das traditionelle Gebäude der ehemaligen Filmbühne Wien. Ursprünglich als Lichtspieltheater erbaut, bietet es heute dem Hersteller aus Cupertino und seinen Kunden jede Menge Platz, um der Konsumlust zu frönen. Die Umbaumaßnahmen erforderten am Ende mehr Arbeit als gedacht. Immerhin steht das klassizistische Haus unter Denkmalschutz, Kompromisse waren demnach sicherlich nicht zu vermeiden.

Bildergalerie Apple-Store-Berlin

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Apple Store Berlin: Zahlenspiele

Für Apple ist es bereits der 406. Store weltweit, Nummer 81 in Europa und das elfte Ladengeschäft in Deutschland. Personalstark: Über 200 Angestellte arbeiten ab sofort am Kurfürstendamm 26, mehr als in jedem anderen deutschen Ladengeschäft des Herstellers. Multikulturell ist nicht nur die Hauptstadt, auch bei Apple sind die Nationalitäten bunt gemischt – 18 Sprachen werden gesprochen. Die Mitarbeiter durchliefen ein hartes Trainingsprogramm und absolvierten ihre Ausbildung in mehreren Apple Stores weltweit.

Virtueller Rundgang: Klassizismus trifft Moderne

Die äußere Ansicht des Berliner Apple Stores gibt sich dezent, klassisch. Kein großes beleuchtetes Markenlogo lenkt von der eindrucksvollen Fassade ab. Stattdessen begnügt sich der Hausherr mit zwei schwarzen Logo-Schildern am Hauseingang. Davor wurden die Schaukästen neugestaltet – schlicht, nicht verspielt. Betritt der Kunde den Store erblickt er einen weitläufigen Verkaufsraum im Erdgeschoß. Sehr aufgeräumt, clean, fast schon langweilig mögen Kritiker meinen. Die berühmte und von Steve Jobs patentierte Glastreppe gibt es hingegen nicht. Interessant: Die verbauten Materialien wie die Steine für die Fassaden und die Eiche für die Tische stammen allesamt aus Deutschland.

Über 250 Produkte präsentiert Apple hier – vom iPhone, zum iPad, über die Mac-Palette bis hin zum reichhaltigen Zubehör. Apropos: Für Lokalpatrioten hält Apple exklusiv im Berliner Store iPhone-Cover im Hauptstadt-Design bereit.

Neues Konzept der Genius Bar
Gänzlich neu ist die Genius Bar. Apple spricht von der Genius Bar 360 und spielt damit auf den neuen, integrierten Ansatz an. Im Gegensatz zu den bisherigen Genius Bars befindet sich Apples Treffpunkt für die kompetente Hilfe mitten im Raum. Techniker und Kunden können so „side by side“ miteinander an Lösungen arbeiten, die Distanz zwischen Kunden und Hersteller löst sich an dieser Stelle auf.

Nicht ohne Hintergedanken bietet Apple im Berliner Store sogenannte „Field Trips“ an. Ganze Schulklassen können kostenlos zu Apple kommen und erlernen vor Ort die bunte Welt der Kreativität – beispielsweise den Videoschnitt mit iMovie und Co.

Business-Kunden finden im zweiten Stockwerk das Briefing-Center. Ein architektonisch ansprechender, abgetrennter Bereich, in dem man über das „große Geschäft“ plaudern kann. Ins Auge fallen insbesondere zwei hinreichend beeindruckende Kronleuchter – wohl Erbstücke aus der Vorzeit des Gebäudes. 27 dieser Briefing-Center gibt es weltweit. Zwei davon in Deutschland, neben Berlin gibt es diese Rückzugsmöglichkeit für Geschäftsgespräche noch in Hamburg.

Apple-Kino: Hereinspaziert
Ein absolutes Highlight befindet sich ebenso im zweiten Stockwerk. Das „Theatre“ erinnert an die Lichtspielvergangenheit des Gebäudes und bietet Platz für über 200 Gäste. Schulungen und Konzerte finden hier zukünftig statt. Eingeweiht wird das Apple-Theater am Samstag – der Musiker Passenger spielt auf. Wer sich morgen zur Eröffnung schnell registriert, erlebt so ein exklusives Konzert zum Nulltarif. Rechterhand vom „Theatre“ findet sich noch der ProApp-Schulungsbereich. Kunden erlernen hier den Umgang mit professioneller Software aus dem Hause Apple.

Keine Dachterrasse für Apple
Im dritten Stock finden sich dann nur noch die Gäste-Toiletten und Personalräume. Ergo: Für den Kunden sicht- und nutzbar sind also vorwiegend das Erdgeschoß mit dem großen Verkaufsraum und die zweite Etage mit „Theatre“, Business-Center und ProApp-Bereich. Übrigens: Die auf Google Maps sichtbare Dachterrasse des Gebäudes gehört nicht Apple, sondern zu einem privaten Penthouse. Laut einem Store-Angestellten steht dieses wohl aktuell auch zum Verkauf. Wer möchte und das nötige Kleingeld hat, kann demnächst also „in“ den Apple Store einziehen. Ein Angebot für ganz hartgesottene Fans der kalifornischen Marke.

Fotos: Sebastian Trepesch (GIGA)

Weitere Themen: iTunes für Mac, Apple


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