Großchina: Hong Kong und Shanghai sollen Wachstumsmarkt sichern

Katia Giese
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In Hong Kong und Shanghai eröffneten gestern und heute zwei neue Apple Stores und sollen die kaufwilligen Asiaten weiter an das Unternehmen binden. Noch immer hinkt Apple dem Marktanteil in der Region hinterher, den das Unternehmen Analysten zufolge erreichen könnte. 

Auf 1.500 Quadratmetern, verteilt auf 2 Etagen, soll Hong Kongs erster Apple Store vor allem Shopping-Touristen, die vom chinesischen Festland anreisen, anlocken. Zusammen mit dem neuen Geschäft in Shanghai, das am Freitag eröffnete, sei dies allenfalls ein kleiner Schritt für Apple, heißt es vom Analysten Sandy Shen von Gartner. Bislang beherrscht Apple lediglich 13 Prozent des Smartphone-Marktes in China – dabei sei das Potential viel größer.

“Die Geschäfte werden helfen, die Marke Apple in China zu stärken”, erklärt Shen gegenüber dem Wall Street Journal. Allerdings sei es im Vergleich zu der Präsenz anderer Unternehmen eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Vor allem für Apple Reseller lohnen sich die Neueröffnungen: “Hoffentlich haben die Apple Stores nicht immer genug Produkte auf Lager – dann kommen die Kunden zu uns”, sagt Dennis Ng, der eine Reseller-Kette betreibt.

Strategisch war vor allem die Eröffnung in Hong Kong wichtig, da viele Festlandchinesen hierhin reisen, um die neuesten Produkte zu kaufen, ohne Mehrwertsteuer bezahlen zu müssen. Häufig gibt Apple Produkte zudem für Hong Kong frei, bevor sie auf den chinesischen Markt kommen.

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