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Britische Regierung entwickelt iPhone-Apps für zehntausende Pfund

Florian Matthey
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Die britische Regierung hat sich die Entwicklung eigener iPhone Apps einiges kosten lassen: pro App 10.000 bis 40.000 britische Pfund – finanziert aus Steuergeldern. Auf eine Anfrage der BBC zu diesem Thema wollten sich die einzelnen Ministerien aber nicht äußern. Das Innenministerium wollte beispielsweise zu den Kosten aus Gründen der nationalen Sicherheit keine Auskunft geben.

Die Regierungs-Apps umfassen unter anderem eine Jobcenter-Anwendung für Arbeitssuchende oder eine App mit Reiseempfehlungen des Außenministeriums. Kritiker fragen sich, welcher iPhone-Benutzer, der sich die teuren Mobilfunktarife leisten kann, eine App zur Jobsuche braucht. Am teuersten war eine App der Fahrzeugzulassungsbehörde, mit der sich Benzinverbrauch nachvollziehen und anzeigen lässt, wo sich die nächste Pannenhilfe befindet. Das Gesundheitsministerium hilft mit Apps, den Alkoholkonsum zu kontrollieren und das Rauchen aufzugeben.

Die neue konservativ-liberale Regierung möchte die Kosten in Zukunft zurückfahren und unterwirft iPhone-Apps einer starken Kontrolle. Die Regierung hat zunächst alle Ausgaben für Marketing und Werbung eingefroren – dies betreffe einem Sprecher zufolge auch iPhone-Apps.

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