Arme Unterschicht!

Leserbeitrag
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(Birte) Seitdem die Begrifflichkeit "neue deutsche Unterschicht" in die Diskussion geraten ist, fragen sich immer mehr Menschen in unserem Land: Bin ich arm?

Arme Unterschicht!

Auch in der MyWorld-Redaktion wurde unlängst darüber gegrübelt, ob die saftigen Gehälter, die hier gezahlt werden, dafür sorgen, dass wir uns ober- oder unterhalb des Existenzminimums bewegen. Die typischen Merkmale, die laut Erhebung der Friedrich-Ebert-Stiftung bei den Befragten häufig auftauchen, weisen wir jedenfalls nicht auf. Zumindest haben wir einen Job, kommen mit einem passablen Bildungsgrad daher und von Hoffnungslosigkeit kann auch keine Rede sein.

Jene Erhebung war es, die die ganze Diskussion ins Rollen gebracht hatte. Oder vielmehr SPD-Parteichef Kurt Beck, der von einem “Unterschichten-Problem” sprach. Was er damit sagen wollte: Wer einmal arm ist, bleibt arm, sieht keine Perspektiven für sein Leben und das wiederum tut dem Sozialstaat alles andere als gut.

Was können wir tun? Wer hat Schuld? Ist Unterschicht ein böses Wort? All das und mehr besprechen Susi und Felix heute in der Sendung.

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