Das Jan Dominicus Blog - Tag 1

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Jan Dominicus schreibt aus New York live von den WSVG Finals – Teil 1 seines Tagebuches:

Das Jan Dominicus Blog - Tag 1

New York, New York. Mit Mark und Stoo düse ich am Freitag Morgen ab zum Flughafen, auf in die große Stadt! Um ganz sicher zu sein, dass ich nicht verschlafe, habe ich mir einen Spitzenplan ausgedacht: Einfach gar nicht erst einschlafen. Klappte auch super. Also ab zum Flughafen und einchecken. Vor Ort fiel uns dann auf, dass wir eventuell etwas zuviel Gepäck haben, doch die junge Dame beim Einchecken meinte nur: “Euch beiden kenne ich doch, mein Freund schaut euch immer zu. Ich kümmere mich mal um euer Zeugs.”

Nach so einem Start wäre alles andere als der Präsident, der mich mit Blumenstrauß am Flughafen abholt, natürlich eine Enttäuschung. Achja übrigens, beim Frühstück saß Michelle (Anmerk der Redaktion: Eine deutsches Schlager-Sternchen mit auffallend großem Dekolleté) neben mir, hat sich aber anscheinend nicht getraut mich anzusprechen :D. Mark war sich natürlich mal wieder für nichts zu schade und sagte deutlich zu laut: “Also im Playboy sah Michelle schon heisser aus!” Ich bin mir nicht sicher ob Michelle, ihr Freund oder der Rest des Cafes der gleichen Meinung waren, auf jeden Fall wussten sie nun was Mark von Michelle hielt. Fremdschämfaktor: 7

Nach einem doch recht anstrengenden Flug kamen wir endlich in NYC an, der wohl buntesten Stadt der Welt. Mark setzte sich im Taxi nach vorne und versuchte dem Taxifahrer klar zu machen wo wir hinwollen. Der Taxifahrer sprach Slang, extremen Slang. Oder er war der riesigste und breiteste Afro-Amerikaner den ich je gesehen habe der fließend Chinesisch spricht. Jedenfalls dauerte es lange bis wir endlich klar gemacht hatten wo wir hin wollten. Unterwegs lieh sich der Taxifahrer von Mark 50 Dollar. Mark hatte keine Einwände und quatschte munter mit dem Giganten. Fremdschämfaktor: 5

Unser Hotel war super cool, einziger Haken: Das Bett war viel zu klein für zwei Personen. Ich habe mich direkt daran gemacht eine Lösung für diese Problem auszuarbeiten. Während Mark versuchte, die Rezeptionisten zu überreden, uns ein größeres Zimmer zu geben, habe ich schonmal seine Decke in die Badewanne getragen. Er fühlt sich dort inzwischen pudelwohl.

Nach ein paar Aufnahmen am Time Square und auschecken der Gegebenheiten vor Ort gingen wir noch was essen. Alles war auch super, bis Mark auf die Idee kam die Kellnerin… Ich habe versprochen nicht mehr zu erzählen. Aber eins sei gesagt: Fremdschämfaktor: 10 (+3).

Danach bin ich ab ins Bett, morgen früh raus und WSVG Finals 2006 anschauen.
Schöne Grüße nach Hause und Jungs, lasst euch nicht anquatschen.

Der Commander

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