Fan-tastisch oder Fan-atisch?

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(Holger A.) Alle vier bzw. zwei Jahre zeigt sich bei den in die ganze Welt übertragenen und überall ausgiebig gefeierten Fußballturnieren, dass Fan sein, auch des öfteren übertrieben wird.
Auch bei dieser EM hat es wieder einige Zwischenfälle gegeben. Doch der Vorfall, der durch einen deutschen Sport-Jounalisten am Flughafen von Verona ausgelöst wurde, scheint schon jetzt alle Vorangegangenen zu toppen.

Fan-tastisch oder Fan-atisch?

Da der junge Herr seinen Flug nach Wien zur Fußball-Europameisterschaft nicht verpassen wollte, löste er per Handy am Flughafen eine Bombendrohung aus und legte so für mehrere Stunden den Flugverkehr lahm.

Als er dann jedoch am Schalter erneut erschien und sagte, er gehört habe, dass die Maschine doch noch nicht flugbereit sei, lenkte er die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich. Sein Handy überführte schließlich dann den Journalisten.

Die Maschine konnte mit einer Stunde Verspätung schließlich starten. Natürlich nicht ohne eine gründliche Durchsuchung auf etwaige Sprengkörper.

Es gibt in der Geschichte des Fußballs allerdings auch weniger erschreckende Rekorde und verrückte Ereignisse.

So haben sich die Spielerinnen des Schweizer FC Malters anlässlich ihres 20. Vereinsjubiläums zu einem Marathonspiel verleiten lassen. Sie schossen in unglaublichen 31 Stunden und 13 Minuten, in denen sie ohne Unterbrechung (!!!) spielten, ganze 348 Tore. Weltrekord!

Aber auch durch Schnelligkeit kann man Rekorde brechen: In Großbritannien schoss der Engländer Marc Burrows von Cowes Sports Reserves am 07. April nach nur zwei Sekunden bereits ein Tor gegen FC Eastleigh. Das wohl schnellste Tor aller Zeiten…

Doch aus dem Mutterland des Fußballs kommen auch Negativrekorde: Anstatt der 120.000 Zuschauer, für die im Stadion von West Ham am Rande von London auch Platz gewesen wäre, kamen zum Spiel Thames FC gegen Luton Town Years im Jahre 1930 nur magere 469. Immerhin konnte man sich wohl den Sitzplatz frei aussuchen…

Das torreichste Spiel fand am 31. Oktober 2002 in Madagaskar statt. Da die Mannschaft von Stade Olympique den Schiedsrichter boykottieren wollten, schoss sie fleißig Eigentore. 149 an der Zahl…um genau zu sein.

Jetzt wollen wir von Euch wissen:

Wie weit darf man als Fan gehen?

Ist Fußball so verrückt oder sind es die Menschen die ihn spielen?

Wie weit würdet Ihr für Eure Mannschaft gehen?

Postet in die COMMENTS!

Und als kleines Schmankerl: Unser Kollege Sebastian Greuel in der Küche – Ein Traum aus Schaum!

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