Filmriss

Leserbeitrag
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(Cristina) Kennt Ihr das auch? Ihr freut Euch auf eine spitzenmäßige Party mit Euren Freunden und letztendlich übertreibt Ihr es mit dem bösen Alk, findet Euch schlafend in irgendeiner Ecke wieder und könnt Euch am nächsten Tag nur noch an die Hälfte erinnern?

Filmriss

Wer diese Situation kennt hat bereits einen klassischen Filmriss erlitten. Andere Begriffe für dasselbe Phänomen sind Aussetzer oder Blackout. Damit ist durchaus nicht zu spaßen, denn Alkohol ist ganz streng betrachtet ein Gift und mit jedem Vollrausch zieht man sich dementsprechend eine leichte Vergiftung zu. Ab einem Promillegrad von 3,0 wird es sogar lebensgefährlich. Im Jahr 2000 machte Alkoholmissbrauch rund 2 Prozent aller Todesfälle aus.

Der umsichtige Umgang mit Alkohol jedoch hat in vielen Kulturen Tradition. In der Antike wurde dem Alkohol, zumindest von römischer und griechischer Seite, sogar eine eigene Gottheit zugeordnet. Bacchus bzw. Dionysos war der Gott des Weines und der Vegetation. Doch noch vor den alten Griechen und Römern haben sich wie so oft die Japaner mit der Kunst des Weinbaus beschäftigt. Möglicherweise weil man dem Weinkonsum in Maßen zum Teil sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung zuschreibt. Wie lautet Eure Meinung dazu? Ist ein Gläschen in Ehren nicht zu verwehren oder hält man sich lieber komplett von einer Droge fern, bei der man Gefahr läuft in eine Abhängigkeit zu geraten?

In unserer Rubrik Lesestoff begrüßt Vio heute den Autor des Romans “Doppelpoker”, Christian Linker. Christian, gebürtiger Leverkusener, hat ein Theologiestudium absolviert und lebt mit seiner Familie im schönen Köln.

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