Günther Beckstein - Bayrische Ministerpräsident tritt zurück

Leserbeitrag
12

(Cpt. Kowski) Der bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein ließ vor wenigen Stunden verlauten, dass er vom Amt als bayrischer Regierungschef der CSU zurücktreten wird. Ausschlaggebend für diesen Schritt wird das katastrophale Wahlergebnis seiner Partei bei den Landtagswahlen am letzten Wochenende sein. Dort rutschte die “Christlich-Soziale Union in Bayern e. V.” von 60,7 auf 43,3 Prozent und hat nun erstmals seit über 40 Jahren die Alleinherrschaft im Freistaat Bayern eingebüßt.

In einem kurzen Statement sagte Beckstein, dass “sein Rückhalt in der Partei nicht groß genug sei, um die schwierigen Aufgaben erfolgreich bestehen zu können”. Bereits gestern beugte sich CSU-Chef Erwin Huber dem Druck der Partei und trat zurück. Generalsekretärin Christine Haderthauer wird ebenfalls folgen.

Viele Gamer werden jetzt wahrscheinlich vor Freude im Dreieck springen. Beckstein hatte sich in der Videospielszene seinem Ruf als “Spielekiller” alle Ehre gemacht. Immer wieder forderte er das Verbot von gewalttätigen Videospielen.

Einen Nachfolger für Beckstein gibt es im Moment nicht. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, habe Huber sich gegen eine vorschnelle Benennung eines Beckstein-Nachfolgers ausgesprochen und vorgeschlagen, bis zum 15. Oktober eine Entscheidung zu treffen. Allerdings stieß er dabei nicht auf viel Gegenliebe. Es wird weiterhin heftig diskutiert.

Neue Artikel von GIGA

GIGA Marktplatz