Hellgate London: Nicht ganz so heiß wie erhofft

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(Tim) Während wir Euch bereits vor zwei Wochen die Multiplayer-Beta von Hellgate London gezeigt haben, schauen wir uns heute die finale Version des ersten Werks der Flagship Studios an. Das der Name Bill Roper in diesem Zusammenhang nicht unbedingt für uneingeschränkten Spielspaß steht enttäuscht, lässt sich aber leider nicht von der Hand weisen.

Hellgate London: Nicht ganz so heiß wie erhofft

Seit dem 2. November ist es endlich auch allen europäischen Spielern möglich in den Genuss von “Hellgate London” zu kommen und sich so ein eigenes Bild über den im Vorfeld stark umstrittenen Höllen-Blockbuster zu machen.

Trotz des Sci-Fi-Genres, setzen die Flagship Studios bei der Klassenaufteilung von “Hellgate London” auf altbekanntes. Grundsätzlich stehen dem Spieler sechs unterschiedliche Klassen zur Verfügung. Aufgeteilt in Blademaster, Guardian, Evoker, Marksman, Summoner und Engineer, lassen sich diese Klassen noch einmal in jeweils drei unterschiedlichen Weisen skillen und stellen somit ganze 18 unterschiedliche Möglichkeiten dar, sich in “Hellgate London” zu beweisen.

Unterschiede tun sich aber nicht nur bei der Art und Weise auf, wie der eigene Charakter geskillt wird, auch die Art des eigenen Accounts ist dabei entscheidend. Während Spieler, die im Besitz eines kostenpflichtigen Elite-Accounts sind, das Spiel auch im Hardcore-Modus bestreiten können, eine größere Anzahl an Charakterslots haben, den Zugang zu besonderen Events gewährt bekommen, eine Gilde gründen können und Zugriff auf besondere Items haben, stehen diese Features Nutzern des kostenlosen Basic-Accounts nicht zur Verfügung.

Auch wenn die Aufteilung in zwei unterschiedliche Accountarten nicht jedem gefällt, muss sich “Hellgate London” sicherlich in Punkto Grafik und Storyline die größte Kritik anhören.

Fazit: Leider hat sich “Hellgate London” als nicht so heiß wie erwartet entpuppt und enttäuscht somit vor allem die alteingesessenen “Diablo”-Fans. Auch wenn es zur Zeit nur so an Kritik hagelt, bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten vorauszusagen, dass sich “Hellgate London” nichtsdestotrotz verkaufen wird wie warme Semmeln. Grund dafür bietet zum einen die große Fangemeinde hinter Bill Roper und zum anderen die Tatsache das sich “Hellgate London” kostenlos online spielen lässt.

Euer eigenes Bild von “Hellgate London” könnt Ihr Euch heute in der Sendung machen, COMMENTS zum Thema sind aber natürlich schon jetzt gerne gesehen!

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