Der Gang zum stillen Örtchen gehört zu unserem Alltag genauso wie essen und atmen. Während wir meistens unser privates Klo benutzen können oder im Notfall auch das eines Freundes, Restaurants oder Geschäfts, müssen fast 2,6 Milliarden Menschen nicht nur auf ein sauberes und privates WC verzichten, sondern können froh sein, wenn sie überhaupt eins finden.
Diesem Zustand will die German Toilet Organization den Kampf ansagen. Gemeinsam mit dem globalen Partner World Toilet Organization (WTO – welche natürlich nichts mit der weitaus bekannteren World Trade Organization zu tun hat), will sie für mehr Hygiene und Privatsphäre auf den Toiletten der Welt sorgen. Während in der Bundesrepublik ein Bürger seine im Durchschnitt 500 Liter Urin und 50 Liter Fäkalien pro Jahr auf sauberen WCs mit Sichtschutz betätigen kann, müssen Millionen von Menschen zum Beispiel in Indien neben Bahnsteigen “aufs Klo” gehen. Es ist dementsprechend nicht nur ein großes Gesundheitsrisiko, sondern auch menschenunwürdig.
Bis zum 12. März kann man jetzt in Berlin am Potsdamer Platz das neuste Projekt der GTO begutachten. Man will durch simple und unkonventionelle Art und Weise den Passanten nicht nur klar machen, dass saubere Toiletten ein Luxus sind, sondern will auch viele weitere oft gestellte Fragen beantworten. Zu diesen gehört unter anderem das für Männern unerklärliche Phänomen, warum Frauen immer so viel länger auf dem Klo hocken als Männer, oder wie wichtig saubere Toiletten für das Image Deutschlands während der WM sind.
Was denkt Ihr?
Ist solch eine Organisation überhaupt notwendig? Wie kann man solch ein “Hygieneproblem” lösen? Schreibt uns Eure Meinung in den COMMENTS-Bereich!

