Dr. Claus Richter, Redaktionsleiter von Frontal 21 äußerte sich in einem fünfseitigen Gegenbericht zu den oben genannten Vorwürfen. Dreh – und Angelpunkt der Diskussion ist dabei ein inzwischen drei Jahre alter Beitrag des öffentlich-rechtlichen Magazins, indem Ego-Shooter wie “Doom 3″ und “Call of Duty” sowie deren Spieler “verunglimpft” werden.
Nicht jedoch nach Meinung von Herrn Dr. Richter. In seinem Bericht kommt er zum Schluss, dass die von Dittmayer angebrachte Kritik “gänzlich unbelegt, nicht stichhaltig und irreführend” ist. Ferner hätte man sich gewünscht, vor der Veröffentlichung des Videos, von dem Studenten persönlich informiert zu werden, um “Ungenauigkeiten und Missverständnisse” auszuräumen.
Kritik gibt es auch von der anderen Seite: Unsere Kollegen von der Gamestar werfen der Frontal 21-Redaktion vor, bis dato keine Einsicht für die zahlreich begangenen Recherchefehler zu zeigen. Zu diesem Fazit kam das renormierte Spieleonline – und Printmagazin, nachdem sie jeden Punkt des Gegenberichts auf Richtigkeit überprüften.
Inzwischen hat sich auch der Verantwortliche für das Video, Matthias Dittmayer selbst, zum Rummel geäußert. In einem Interview mit Cynamite legt er seine Intentionen dar und geht im Speziellen auf die Gegendarstellung des oben genannten Politmagazins ein. Das komplette Interview findet Ihr selbstverständlich unter den RELATED LINKS.
An dieser Stelle seid mal wieder Ihr gefragt: Was haltet Ihr von der hitzigen Debatte, um den drei Jahre alten Beitrag von Frontal 21, und was von dem “Aufklärungsvideo” des Studenten Matthias Dittmayer? Eure Meinung dazu sehen wir gerne in den COMMENTS.
