Kino-Tipp: Paulas Geheimnis

Leserbeitrag

(Frederic) Erich Kästner lässt grüßen! Mit "Paulas Geheimnis" wird uns eine Detektivgeschichte serviert, die zum Mitknobeln anregt. Hier erfahrt Ihr ob der Film wirklich kinotauglich ist!

Kino-Tipp: Paulas Geheimnis

Im neuen Filmwerk von Regisseur Gernot Krää ist erneut detektivischer Spürsinn gefragt. Schon in seinem ersten Werk von 1991 “Die Distel” schickte er Kinder auf Verbrecherjagd, damals allerdings fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der deutsche Film war noch nicht in Mode, erst die Kinderfilme “Bibi Blocksberg” oder “Das Sams” machten das Jugendzimmer im Kino wieder populär.

Umso schöner, dass uns mit “Paulas Geheimnis” ein richtig gut gelungener Kinderkrimi gezeigt wird, der alles andere als oberflächlich ist. Neben der Detektivstory macht Gernot Krää gekonnt auf soziale Missstände aufmerksam und bindet das Schicksal rumänischer Kinderdiebe ein. Auch die Darsteller wissen zu überzeugen, und so wird uns ein wirklich ansehnlicher Film geboten, der sich hinter seinen Vorbildern nicht verstecken muss.

Nun aber zum Inhalt:
Die etwas eingebildete Paula wird kurz vor den Sommerferien in der U-Bahn ausgeraubt. Die Beute: Ihre Wertsachen, aber was noch viel schlimmer ist – ihr Tagebuch. Aber es gibt einen Zeugen: Ihren etwas übergewichtigen Klassenkameraden Tobi, mit dem Paula sich nicht allzu gut versteht. Er bietet ihr seine Hilfe an, wenn sie ihm im Gegenzug dabei hilft die Nachprüfung in Englisch zu bestehen. Nun stürzen sich beide in ein aufregendes Abenteuer, dass sie immer näher zusammenbringt.

Visuelle Eindrücke in unserer FOTOSTORY!

FSK: ab 6 Jahren

Verleih: Farbfilm (Barnsteiner)

Website und Trailer:
www.paulas-geheimnis.de

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