Onlinedurchsuchungen - Wird der "Bayerntrojaner" bereits eingesetzt?

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Im Januar diesen Jahres wurde der Piratenpartei Deutschland von einem Informanten im bayrischen Justizministerium ein Dokument zugespielt, aus dem hervorgeht, dass der umstrittene Bundestrojaner zu diesem Zeitpunkt bereits in Bayern eingesetzt worden sein könnte – ohne existierende gesetzliche Grundlage.
Die Echtheit des Dokuments zum Bayerntrojaner wurde von der Behörde bis heute nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. Doch am vergangenen Donnerstag wurde beim Pressesprecher der Piratenpartei eine Hausdurchsuchung durchgeführt, mit dem Ziel, den damaligen Informanten ausfindig zu machen.
Durch diese Aktion wurde nun indirekt die Echtheit des Dokuments bestätigt. Ebenfalls soll ein Computer eines anderen Parteimitglieds mit stark verschlüsselten Daten beschlagnahmt worden sein. Bisher gibt es zu dem Thema noch keine offizielle Stellungnahme des Münchner Justizministeriums.

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