Platon, Aristoteles, Helge

Leserbeitrag
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(Sally) Helge Schneider meldet sich mit einer philosophischen Glanzleistung zurück.
Seine neue Single "Käsebrot" mag auf den ungeschulten Betrachter zunächst arg- und belanglos wirken, verrät dem Denker allerdings eine methodische Reflexion des herrentörtlichen Weltbildes.

Platon, Aristoteles, Helge

Ähnlich der Tradition des “platonischen Höhlengleichnisses” zeigt Helge uns mit seinem Käsebrot-Begriff die wirkliche Welt im Hier und Jetzt auf, die – entgegen der geläufigen Meinung – nicht von “Salami-” oder gar “Schinken-mit- Tomate-und-Ei-Schnitten” verdinglicht wird.

Denn seine kritisch-rationale Denke vereinigt auf ethische Weise die körperliche und die metaphysische Weltanschauung und zentriert diese in einem punktierten Terminus: “Supersexy Käsebrot”.

Dieser logische Kunstgriff bringt auf den Punkt, was schon seit Epikur auf der philosophischen Aufgabenliste steht: die erkenntnistheoretische Vergegenwärtigung, dass Käsebrot ein gutes Brot ist. Basta.

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