Rapidshare - Neues Urteil entlastet den Webhoster

Leserbeitrag
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Vor einigen Wochen wurde der Webhoster angeklagt. Mit dieser Klage wollte man erreichen, dass Rapidshare für Nutzerinhalte haftbar gemacht werden kann. Doch von dem Oberlandesgericht Düsseldorf wurde diese Klage fallen gelassen. Als Folge daraus kann Rapidshare für die Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Material von Nutzern nicht verantwortlich gemacht werden.
Dennoch haben die Oberlandesgerichte Hamburg und Köln ein anderes Urteil gefällt. Diese zwingen den Webhoster eine eingeschränkte Prüfpflicht auf. Das Gericht in Düsseldorf verblieb dabei, dass Rapidshare gegen Urheberrechtsverletzunge ausreichende Mittel zur Verfügung hätten. Denn der Webhoster bietet ausschließlich Speicherplatz für die Übertragungen von Daten an. Die URL´s für die jeweiligen hochgeladenen Dateien werden dann von den Usern verschickt.
Zusätzlich gab das Gericht bekannt, dass das Geschäftsmodell von Rapidshare sich an die Rechtsordnung halten würde uns somit alles in Ordnung wäre.
Trotzdem verlangte Capelight Pictures, dass die veröffentlichten Daten mit Hilfe von ”Wortlisten” auf Illegalität überprüft werden sollten. Diese Forderung akzeptierte nicht das Gericht, da dieses Vorgehen nicht geeignet sei.

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