Review - Filmkritik: Rubbel die Katz

Leserbeitrag

Rubbeldikatz, rubbeldikatz am Borsingplatz. Ach Rubbel die Katz… ok auch gut dann halt das.

Matthias Schweighöfer verkleidet sich als Frau, nimmt so an einem Casting für einen Hollywoodfilm teil und bekommt die Rolle natürlich. Am Tag zuvor hat er mit der Hauptdarstellerin geschlafen die ihn später am Set mit Perücke und Titten natürlich nicht mehr wiedererkennt. Er verliebt sich in sie und sie findet sein weibliches Ich auch super. Soweit die innovative und glaubwürdige Story.

Natürlich wird in Deutschland ein Nazifilm gedreht und da darf Hitler nicht fehlen. So komisch das auch klingen mag, aber Hitler wertet den Film enorm auf und bekommt auch die meisten Lacher. Na gut vielleicht liegt es auch an Max Giermann der ihn verkörpert, es gibt aber auch genug gute Gags ohne ihn. Es ist eine Komödie da kann man eine schlechte Story schon mal verzeihen wenn der Humor stimmt und das tut er hier. Allerdings ist da noch die Romantische Komponente die ziemlich übertrieben, schmalzig und irgendwie unpassend ernst daherkommt.

Neben den bekannten deutschen Schauspielern haben sich auch ein paar Promis eingeschlichen: Eva Padberg (Model), Klaas Heufer-Umlauf und Palina Rojinski (beide neoParadise bzw. MTV Home) spielen nur wenige Minuten mit und fallen weder positiv noch negativ auf. Letztere kennt vermutlich sowieso niemand. War der Film denn jetzt gut? Jein. Lustig ist er durchaus, wenn einem das reicht kann man sich den Film mal durchaus mal anschauen. Tendenziell ist es wohl einer dieser Frauenfilme. Wenn die Sneak nicht wäre, hätte ich den Film wohl nie gesehen.

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