Somalia - Islamisten-Miliz stellt Videospielen unter Strafe!

Leserbeitrag
6

Zwar betrifft es momentan größtenteils nur die von der ultra-islamistisch agierenden Miliz Hezb al-Islam kontrollierten Landesteile im Süden Somalias, aber wie sich dieser Sachverhalt weiterentwickelt, ist nicht abzusehen.

Natürlich gibt es für die Bevölkerung eines solch armen und kriegserschütterten Landes andere Probleme als den Zugang zu Computer- bzw. Videospielen. Allerdings waren gerade diese, für große Teile der jüngeren Bevölkerung eine der wenigen Möglichkeiten, wenn auch nur für ein paar Stunden, die mehr als harten Lebensumstände ausblenden zu können.

Und da Privatbesitz von entsprechendem Equipment aufgrund der finanziellen Notlagen der Bevölkerung wohl eher die Ausnahme sein dürfte, gab es Zentren, in denen relativ preiswert (umgerechnet etwa 30 Euro-Cent für eine Stunde) gezockt werden konnte.

Diese hat nun dasselbe Schicksal wie schon zuvor Filme oder Satellitenfernsehen ereilt.

Über konkrete Strafmaßnahmen sagen die Quellen nichts aus, aber die Beschlagnahme aller entsprechenden Geräte ist auf jeden Fall sicher.

Die Regierungsbehörde begründet dieses Vorgehen mit der Behauptung, ”dass Videospiele traditionelle Formen des Zusammenlebens zerstören.”

Ausführlichere Informationen zum Thema könnt Ihr bei Interesse in den angegebenen Quellen finden.

Neue Artikel von GIGA

GIGA Marktplatz