Studie ergibt - dass weibliche Spieler Gewalt in Videospielen wollen

Leserbeitrag
1

Laut einer belgischen Studie wünschen sich zockende Mädchen mehr Brutalität in ihren Lieblingsspielen und weniger verniedlichende Darstellungen.

Die Studentin Lotte Vermeulen der belgischen Ghent Universität befragte 983 Menschen für ihre Dissertation ”Girls gaming versus guys gaming”. Befragt wurden weibliche und männliche Personen im Alter zwischen 11 und 65 Jahren.

Die Studie ergab, dass sich Mädchen und Frauen im Durchschnitt acht Stunden pro Woche mit Video- und Computerspielen beschäftigen, bei den männlichen Zockern schlägt diese Zeit mit etwa 17 Stunden als mehr als das Doppelte zu Buche.

Viele der weiblichen Befragten seien zudem genervt von ”Kätzchen und rosa Bändchen”, mit denen ihnen die Faszination der Videospielwelt schmackhaft gemacht werden soll: ”Mädchen haben nichts gegen gewalthaltige Videospiele, solange die Gewalt lustig und nicht zu plastisch ist.” Außerdem würden Gesellschaftsspiele von Mädchen bevorzugt – die meisten männlichen Spieler könnten damit laut Vermeulen wenig anfangen

Neue Artikel von GIGA

GIGA Marktplatz