Lügen kann tatsächlich angeboren sein! Das soll für Euch aber jetzt nicht unbedingt ein Freibrief zum Belügen sein. Die neue kalifornische Studie ist nun in der Zeitschrift “National Geographic” veröffentlicht worden. Demnach liegt die Veranlagung zum Lügen in unseren Gehirnen.

Lügner haben laut Studie durchschnittlich 22 Prozent mehr weiße Gehirnsubstanz in den Stirnlappen der Großhirnrinde. Diese Substanz ist dafür verantwortlich, dass Nervenzellen mit Großhirnrinde und limbischem System verbunden werden. In dieser Region des Gehirns werden die Gefühle des Menschen gesteuert. Wer nun überdurchschnittlich viel dieser weißen Gehirnmasse zu bieten hat, dem fällt das Lügen nicht schwer.

Gefühlsregungen beim Flunkern, wie etwa Schweißausbrüche oder das Rotwerden, treten bei solchen Menschen sehr abgeschwächt oder überhaupt nicht auf. Auch am Telefon sind sie in der Lage uns nach Strich und Faden anzulügen, auch an ihrer Stimme ist es nur schwer zu erkennen, ob nun gerade die Wahrheit erzählt wird.

Ich bin sicher, dass Ihr Eure Umgebung nun mit völlig neuen Augen seht. Passt auf, denn Lügner lauern überall!

Was haltet Ihr von der neuen Lügen-Studie? Glaubt Ihr wirklich, dass die Tendenz zum Lügen in den Genen liegt? Seid Ihr gute oder schlechte Lügner, was denkt Ihr? Wobei habt Ihr schon gelogen, seid Ihr dabei aufgeflogen? Diskutiert mit und schreibt Eure Erfahrungen in die COMMENTS!