Temple Run: Die Hit-App im Video-Review

Ade Adebowale
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„Indiana Jones, Jäger des verlorenen Schatzes“, „The Quest: Jagd nach dem Speer des Schicksals“ und „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ – wer diese Filme kennt, weiß, dass es darin meist darum geht, irgendein heiliges, altes oder seltenes Artefakt aus Tempelruinen zu bergen, ohne dabei von den ausgegklügelten Fallen der Tempelerbauer zerhackt, zerteilt, verbrannt oder aufgespießt zu werden. Wie sich Temple Run von Entwickler Imangi Studios, das seit heute im Play Store verfügbar ist, in diese Liste einreiht, zeigt euch unser Video-Review.

Temple Run: Die Hit-App im Video-Review

Das Spielprinzip von Temple Run ist schnell erklärt: Lass dich nicht von den bösen Gorilla-ähnlichen Menschenaffen mit Schimpansenstimme schnappen, während du vor ihnen flüchtest!

Durch Wisch-Bewegungen auf dem Display könnt ihr die Richtung eures Helden ändern und ihn springen oder sich ducken lassen. Um dem Ganzen auch eine Schwierigkeit zu geben, gilt es, auf diese Weise verschiedene Hindernisse zu überwinden. Auf eurem Weg sammelt ihr Münzen ein, mit denen ihr euch verschiedene Upgrades kaufen und so Bonusfähigkeiten für Unsichtbarkeit, Geschwindigkeit oder Extra-Münzen erlangen beziehungsweise ausbauen könnt. Je mehr dieser Upgrades ihr habt, um so größer sind eure Chancen, weiter zu kommen. Wem das Münzen-Sammeln im Spiel zu anstrengend ist, der kann Extra-Münzen über In-App-Käufe erwerben.

Ein wirkliches Ende scheint es bei Temple Run nicht zu geben – in diesem Fall ist der Weg das Ziel und das Ziel ist, soviele Punkte wie möglich zu machen, bevor man in eine Grube stürzt, gegrillt wird oder sich den Kopf an den unnatürlich oft vorkommenden, ausgehöhlten Bäumen stößt.

Alles in allem ist Temple Run ein sehr unterhaltsames Spiel. Es hat keine wirklichen Schwächen und die Stärken liegen auf der Hand: Ein einfaches Spielprinzip, ohne besondere Ecken und Kanten oder Schwierigkeiten, das leicht zu lernen aber gar nicht mal so leicht zu meistern ist.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt allerdings bei der Android OS-Version: Aufgrund der verschiedenen Displaygrößen bei Android-Geräten kann es dazu kommen, dass Teile des Bildes minimal an- beziehungsweise abgeschnitten sind. Das ist zwar nicht weiter dramatisch und hat keinen merkbaren Einfluss auf das Spielerlebnis, sollte aber der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

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Dieser Artikel ist ursprünglich auf androidnext.de erschienen. androidnext und GIGA ANDROID sind jetzt eins. Mehr erfahren.

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