Tidy: Neue Galerie-App hilft beim Sortieren von Fotos und Erstellen von Alben

Oliver Janko
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Die Standard-Galerie deines Smartphones macht optisch nicht viel her? Es soll ein bisschen Abwechslung in die schnöde Präsentation der virtuellen Erinnerungsstücke kommen? Die recht neue Galerie-App Tidy könnte da helfen. Wir haben die Anwendung etwas näher unter die Lupe genommen und verraten, ob sich eine Installation lohnt.

Tidy: Neue Galerie-App hilft beim Sortieren von Fotos und Erstellen von Alben

Innovative Präsentation

Die Galerie-Anwendungen der meisten Hersteller sind zwar zweckmäßig, bieten aber keine wirklich ansehnliche Präsentation der geschossenen Bilder. Mit Tidy soll das nun anders werden, die neue App will einfache Bedienung mit schickem Design kombinieren.

Der Startbildschirm der App bietet eine Übersicht über alle auf dem Smartphone gespeicherten Fotos. Bis hierhin also üblicher Standard – die Bilder werden zwar ansprechend präsentiert, eine Besonderheit ist das aber noch nicht. Interessant ist allerdings die Funktion, die die Konfigurationsleiste am oberen Bildschirmrand zu bieten hat: Aufnahmen lassen sich auf Wunsch vollautomatisch nach Aufnahmezeit, Aufnahmeort oder Speicherort sortieren. Damit nicht genug: Jeder Ordner kann durch eine Wischgeste nach links in ein Album verschoben werden, ein Wisch nach rechts archiviert den Ordner. Eine übersichtliche Sache, dank der der Startbildschirm von Tidy gleich weit weniger überfüllt wirkt – das Anordnen nimmt allerdings je nach Anzahl der vorhandenen Fotos einige Minuten in Anspruch, was angesichts des coolen Ergebnisses aber nicht weiter stören dürfte.

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Übersichtliche Album-Anzeige

Außerdem bietet Tidy dafür dann auch eine Album-Ansicht. Sämtliche vorher erstellten Alben werden in einer Art virtuellem Regal angezeigt. Auch hier kommt eine relativ intuitive Bedienung zum Einsatz: Mit einem langen Touch auf ein Album wird dieses ausgewählt und kann anschließend frei im Regal verschoben werden. Die Fotos in den Alben werden in einer Rasteranordnung präsentiert. Ein Touch auf eine Aufnahme öffnet diese im Vollbildmodus, ein weiterer Tap öffnet das Bearbeitungsmenü: Sind alternative Bildbearbeitungs-Apps installiert, können Nutzer direkt in eine entsprechende Anwendung wechseln, außerdem lässt sich das Bild direkt aus Tidy in sämtliche soziale Netzwerke posten – zur Auswahl stehen die üblichen Verdächtigen wie Facebook, Google+, Twitter und Co.. Praktisch: Jedes Bild kann mit einer schriftlichen Notiz versehen oder als Favorit markiert werden, überdies lassen sich EXIF-Daten und weitere Informationen über das Bild mittels eines Info-Icons anzeigen.

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Praktische Einstellungsmöglichkeiten

Was Tidy zudem von der Konkurrenz abhebt, sind die Einstellungsmöglichkeiten: In den Settings wird dem Nutzer angezeigt, wie viele Aufnahmen insgesamt verwaltet werden und wie viel Speicherplatz die Fotos verbrauchen. Dazu setzt Tidy auf eine Säulengrafik, die die Bilder noch einmal in ihre einzelnen Speicherorte unterteilt und uns verrät, ob die Daten schon einzelnen Alben zugeordnet wurden beziehungsweise wie viele Bilder im Archiv ihr Dasein fristen. In den Albumeinstellungen wiederum legen Nutzer fest, wie viele Spalten bzw. Reihen der Raster aufweisen soll. Und: Auch in den Alben selbst lassen sich die Fotos noch einmal sortieren, nach Name beziehungsweise Speicherdatum im Album.

Die Entwickler arbeiten momentan zudem an neuen Themes – dieser Punkt erscheint ebenfalls schon in den Einstellungen, bisher beschränkt sich das Angebot allerdings auf das Basis-Design. Es ist aber nur mehr eine Frage der Zeit, bis mehrere Hintergründe zur Auswahl stehen.

Fazit

Wie am Artikel unschwer zu erkennen, ist es schwierig, negative Kritikpunkte bei Tidy zu finden. Erwähnen muss man, dass die App bisher noch nicht lokalisiert wurde und daher nur in englischer Sprache zur Verfügung steht – das könnte den ein oder anderen Interessenten abschrecken. Außerdem nimmt das manuelle Sortieren der Fotos einige Zeit in Anspruch, vorausgesetzt, man macht es ordentlich. Das ist dann aber wohl der Preis, den Nutzer für eine übersichtliche, optisch ansprechende Präsentation ihrer Bilder zahlen müssen – und das Ergebnis kann sich ja auch wirklich sehen lassen. Insgesamt macht Tidy aber schon vieles richtig – eine App, die wohl noch einige neue Fans finden wird.

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Quelle: Covworks [via Lifehacker]

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