Erste Ivy Bridge CPU für Notebooks im Test überzeugend

Matthias Schleif

Bei den Ivy Bridge Prozessoren von Intel handelt es sich um die nächste Generation der als iCore bekannten Serie, die sich dem Tik-Tok-Prinzip folgend vor allem durch ihre verkleinerte Strukturbreite auszeichnen. Trotz dieser nicht unbedingt auf Leistungssteigerung ausgelegten Änderung konnte im Test eine solche festgestellt werden, die sich durch Einsatz einer dedizierten Grafik Nvidia Geforce GT 670M natürlich noch steigern lässt.

Erste Ivy Bridge CPU für Notebooks im Test überzeugend

Wichtigster Unterschied der bisherigen Sandy Bridge Prozessoren zu ihren Nachfolgern ist die von 32 auf 22nM geschrumpfte Strukturbreite sowie eine nun DirectX11-fähige, integrierte GPU namens HD4000. Aus einem One Notebook mit HM77-Chipsatz, der eben auch für die neue Prozessorgeneration geeignet ist, holten die Kollegen von ComputerBase.de die olle i7-2960XM CPU raus und verpflanzten eine i7-3820QM mit gleicher Taktung zwischen 2,7 und 3,7GHz. Woher der neue Prozessor stammt durfte wohl noch nicht verraten werden, womit auch anzunehmen ist, dass die Treiber noch nicht auf dem letzten Stand sind. Dennoch konnten schon Verbesserungen in den Leistungswerten gemessen werden, wenngleich es Intelbei der Entwicklung auch auf die weiter verminderte Stromaufnahme abgesehen hatte.

Doch auch in diesem Bereich kann die Neuentwicklung zulegen. Mit nur noch 45 Watt TDP liegt die neue CPU gut 20% unter ihrem Vorgänger mit 55 Watt, was man wohl als Erfolg der Strukturverkleinerung ansehen muss. Der integrierte Grafikchip HD4000 hat gefühlt allerdings nur wenig zugelegt, auch wenn die ersten Benchmarks recht gut aussehen (s.u.). Außer der neu erlernten DirectX11-Kompatibilität hat sich bei den Leistungswerten im Gegensatz zum Vorgänger HD3000 zwar einiges getan, Spiele-tauglich ist aber auch das neue Modell noch nicht. Beim Einsatz einer dedizierten Grafikkarte, wie sie im One M56-2N mit der NVidia GT 670M verbaut ist, macht sich die neue CPU dagegen deutlich bemerkbar.

Da es sich beim Modell GT670M zwar um eine der stärksten Nvidia GPUs für Notebooks handelt, die jedoch noch ohne den neuen Kepler-Kern auskommen muss, sind mit den entsprechenden Neuerungen von NVIDIA auch in diesem Bereich also noch Steigerungen zu erwarten. Allerdings, so beschreiben die Tester noch ihre Erfahrungen, verbrauche diese Lösung derart viel Strom, dass jeglicher Versuch, auf Akku ein Spielchen zu spielen, zum Kurzzeitvergnügen verkommt.

Weitere Bilder und Testinfos bei Computerbase

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