Erste Kepler Notebook-Benchmarks veröffentlicht

Matthias Schleif
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Im Gegensatz zu den gerade den Markt überschwemmenden NVIDIA Kepler Desktop-Grafikkarten konnte bisher noch kein Notebook mit der neuen Technologie erstanden werden. Dass mit Hochdruck am Release entsprechender Modelle gearbeitet wird sieht man beispielsweise bei Schenker-Notebooks, die ein erstes Modell zu Testzwecken zur Verfügung stellten.

Erste Kepler Notebook-Benchmarks veröffentlicht

Sicher, auch die neue GPU-Technologie “<a href="http://www.giga.de/s/nvidia-kepler/" besteht nicht nur aus einem, sondern einer Reihe unterschiedlicher Chips und lässt sich mit dem angehängten VRAM modular größer und kleiner aufbauen. Die im Testsystem verbaute GeForce GT650M entspricht dabei einem der “kräftigeren” Modelle der Kepler-Notebookserie, wie man beispielsweise bei 3dcenter.org einer Liste entnehmen kann. Als interner VRAM kommt im Testmodell die 1GB-Variante zum Einsatz. Des Weiteren ist das Notebook mit einer i7-2670QM CPU bestückt, dem zur Zeit wohl stärksten Notebook-Prozessor, und läuft unter Windows 7 Home Premium 64Bit.

Die Tests, die die Kollegen von PCGamesHardware in der kurzen Zeit an dem System durchführen konnten (weitere sollen wohl folgen), können sich schon sehen lassen. Beispielsweise konnte das PC-Spiel Crysis Warhead

trotz der anspruchsvollen Grafik immer noch mit fast 30fps gespielt werden, und zwar bei 720p-Auflösung (HDReady). Damit befände sich, so schreibt Fabian Sawatzki noch in seinem Artikel, die GT650M auf dem Niveau einer Radeon HD6970M*, also dem aktuellen Topmodell der Notebook-Grafikkerne von AMD.

Ebenfalls durchgeführt wurde ein Test mit 3DMark06, in dem das Modell “solide” 12357 Punkte erreichen konnte. Zu mehr, als einem Screenshot von GPUz und diesen zwei Benchmarks (Crysis + 3DMark) war aber wohl noch keine Zeit, wenngleich man angeblich eine Testserie mit Kepler-Notebooks in Arbeit habe, deren Ergebnisse in den nächsten Tagen veröffentlicht würden.

Da sich die neuen Geforce.Varianten laut bisherigen Bekundungen auch zum Einbau in sehr schlanke, leichte, flache, respektive “ultramobile” Notebooks eignet, rückt man dem “40% Ultrabook-Anteil am Gesamt-Notebookmarkt”, die Intel dieser Geräteklasse seinerzeit zutraute, möglicherweise schon ein gutes Stück näher. Da entsprechende Flachlinge auch mit AMD-Technik in Arbeit sind wird es sicher eine große Auswahl zum Jahresende geben, auf das ja alle wegen des Weihnachtsgeschäfts abzielen.

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