Beim Surfen durch das Netz kann es passieren, dass der Computer angeblich plötzlich gesperrt wird. Die Sperrung wird von der Fehlermeldung „dw6vb36“ begleitet. Um den Computer zu entsperren, wird der Nutzer dazu aufgefordert, eine angegebene Service-Nummer anzurufen.

Seid ihr von dem Fehler betroffen, ruft die Nummer keineswegs an. Wir zeigen euch, wie ihr das Problem lösen könnt.

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Browser-Virus entfernen: So geht es komplett und sicher

dw6vb36: Nicht anrufen!

Bei Problemen mit der Fehlermeldung „dw6vb36“ handelt es sich nicht um einen tatsächlichen Fehler, sondern um einen Betrugsversuch.

  • Hier wird der PC-Nutzer dazu verleitet, eine teure Service-Telefonnummer anzurufen.
  • Die Telefonnummer soll angeblich zu Microsoft führen.
  • Im Laufe des Anrufs werdet ihr dazu aufgefordert, ein angebliches Reparatur-Tool zu installieren.
  • Über dieses Tool erhalten Betrüger jedoch Zugang auf euren Rechner und können so zum Beispiel Passwörter auslesen oder private Dokumente einsehen.
  • Die Fehlermeldung ist lediglich eine Anzeige im Browser. Nach einem ähnlichen Prinzip, den PC-Nutzer durch falsche Warnungen in Panik zu versetzen, funktioniert „Scareware“.
  • Entgegen der Warnung, kann die Meldung ganz einfach über einen Klick auf „Ok“ geschlossen werden kann.
  • Alternativ reicht auch das Drücken der „ESC“-Taste auf der Tastatur, um die Fake-Warnung zu schließen.
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Sollte sich das Fenster nicht schließen lassen oder erneut erscheinen, beendet die aktuelle Browser-Session oder startet den Computer neu.

Fehlermeldung „dw6vb36“ ist harmlos

Die Meldung erscheint meist nach dem Anklicken einer entsprechenden Werbeanzeige oder nach dem Aufrufen einer halbseriösen Webseite. Unter anderem bei Live-Streams aus illegalen Streaming-Diensten wie LiveTV.ru ergeben sich solche tückischen Anzeigen. Auch nach der Installation von Software aus unbekannten Quellen kann diese Meldung auftauchen.

Sicherheits-Software zum schmalen Preis:

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltet ihr euer System nach dem Auftauchen des Fehlers einem Virenscan unterziehen. Grundsätzlich gilt es, vor dem Klicken auf Links und Anzeigen genauer hinzusehen, um betrügerische Inhalte besser zu erkennen.

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