Festplatten der Zukunft: zwei Prototypen vorgestellt
Den Moorschen Gesetzen zu Folge steigt die Leistungsfähigkeit moderner Rechenmaschinen alle 2 Jahren um etwa 100%, was sich in den vergangenen Jahren auch mal wieder als recht passend heraus gestellt hat. Ein Bereich, in dem in dieser Zeit dagegen recht wenig passiert ist, ist die Speichertechnik. Mit Solid State* Disks sind zwar schon seit längerem auch schnellere Festplatten erhältlich, den scheinbar nicht tot zu kriegenden Magnet-Festplatten könnte aber sogar eine echte Rennaissance blühen: dank Laserstrahlen.
Der Bedarf an Speicherkapazitäten, das ließ sich spätestens seit der Einführung der DVDs erahnen, nimmt immer weiter zu, doch die herkömmlichen Techniken sind entweder zu lahm (HDDs) oder teuer (SSDs). Trotz weiter entwickelter SATA-Anschlüssen hat sich daran weitgehend nichts geändert, zwei Meldungen der letzten Tage geben jedoch Anlass zur Hoffnung.
Wie winfuture.de berichtet hat es an der Universität Nijmegen einen Erkenntnisdurchbruch gegeben, der das Wechseln der magnetischen Ausrichtung einzelner Festplattencluster von Nano- auf einige Pico-Sekunden herunter beschleunigen könnte. Nahm man in der Vergangenheit an, Hitze – von den Forschern mit Laserblitzen erzeugt – könne magnetische Ausrichtungen lediglich zerstören, statt sie umzukehren und so das “Bit kippen”, hat sich in neueren Untersuchungen jedoch genau dieser Effekt gezeigt. Die Verkürzung der Zugriffszeiten von Nano- auf Pico-Sekunden verspreche Schreibgeschwindigkeiten von “mehreren tausend Gigabyte pro Sekunde”, ist allerdings noch sehr weit von einem marktreifen Status entfernt.
Diesem Punkt deutlich näher wähnt sich die Firma Elpida mit ihren ReRAMs (Resistive RAM, Pressemitteilung), die eine Art Mittelding 
