eswc diary2 - Mein ESWC Tagebuch #2

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(cw) Guten Morgen nach Deutschland! Es ist Freitag und einmal mehr hält die -Crew Einzug auf dem ESWC. Doch bereits gestern war ein spannender Tag, nicht nur für die Spieler, auch für unsere Techniker.

eswc diary2 - Mein ESWC Tagebuch #2

Der Morgen begann doch so harmonisch. Der Wecker klingelt, zumindest in meinem Zimmer, um 7:00 Uhr. Behende schwinge ich mich aus dem Bett, tanze fröhlich singend ins Badezimmer und steige schwungvoll in die Dusche. Das Wasser perlt an einem muskulösen Körper herab und ich höre die Stimme einer französischen Schönheit, die ungefragt das Bad betritt: “Lass misch disch waschen, oui?” Der Vorhang wird langsam aufgezogen…

Dann wurde ich wach. Mein Kopf war schwer, die Augen weigerten sich aufzugehen und ich schwitzte als ob ich mich versehentlich in die nicht vorhandene Sauna des Hotel gelegt hätte. “Guten Morgen Paris!” Es ist laut, nicht gerade sauber und der Verkehr auf dem Boulevard périphérique ist so schlimm wie gestern. Ach, nicht zu vergessen: Der Dennis Gehlen-Verspätungscounter zählt am MoOrgen bloß 15 Minuten. Ich glaube, das Ding ist kaputt.

Erinnert ihr Euch noch an Tobias ‘Wieso Handbremse’ Grieser? Dazu einfach den Tagebucheintrag von Gestern lesen. Heute setzen wir noch einen drauf: Ich präsentiere Mark “Das war doch gar nicht abschüssig’ Hoffmann! Rückwärts im Pakrhaus parken schafft Mark recht problemlos, als er jedoch aussteigt ist es mit der Souveränität vorbei. Als sich der Wagen seelenruhig der Wand nähert schwanken die Blicke aller Be- und Unbeteiligten zwischen “Shit!” und “Nicht schon wieder…” Unterschied zu gestern: Niemand zieht rechtzeitig die Handbremse. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wozu heißt das Ding denn Stoßdämpfer? Long Story short: Das Auto blieb heil und Mark Hoffmann musste gestern vorm Schlafengehen noch 100 mal aufschreiben: Ich muss vor dem Aussteigen die Handbremse anziehen!

Ankunft in der Location. Speedtest der Internetleitung – möööööp! Zwischen realem und benötigtem Upload klafft eine Lücke wie der Grand Canyon. Die Franzosen sind jedoch sehr hilfbereit und machen sich sofort an eine Lösung des Problems. Inzwischen überlegen wir, wie dennoch Bilder nach Deutschland kommen könnten. Da kam uns ein Gedanke, den schon Generationen zuvor hatten: “If you have a problem – if no one else can help – and if you can find them – maybe you can hire:” The Zurückgebliebenen!

Jens, Rico und Pre mussten einspringen, bis wir um 15:30 Uhr starten konnten. Ab dann allerdings konnten wir euch bis zum Ende des ersten Tages Matches nonstop bieten und auch technische Probleme gab es keine. So soll es am Freitag weitergehen.

Flop of Donnerstag: mousesports

Ich bin ja kein Counter-Striker, aber wenn das deutsche Topteam in der ersten Gruppenphase scheitert, dann ist das peinlich. Wenn das ganze an einer Runde scheitert und man dann noch erfährt, dass die Mäuse so manche Runde zuvor vielleicht nur abgaben, weil sie alel mit der Para gespielt haben, ja dann ist es schwer Mitleid zu haben.

Top of Donnerstag: Sven ‘S-Butcher’ Wehmeier

Wer? Jaja, während die WarCraft III Spieler eher ihre Pflicht erfüllten, gewann der deutsche PES6 Spieler jedes Spiel und zieht locker in die nächste Runde ein. Der deutsche Fußball im Aufwind.

Als das letzte Spiel gespielt ist brechen auch wir für den ersten Tag unsere Zelte ab und treten den Weg zurück zum Hotel an. Dort erwartet uns ein köstliches Abendmahl…not. Ja, wir sind müde und schlafen schon, keine Party, keine Abstürze, aber morgen ist ja noch ein Tag.

Viel Spaß am Freitag!
Chris

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