Rasen im 23. Jahrhundert: Fatal Inertia

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(Katrin) Nachdem wir Mitte dieser Woche eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit gestartet haben, geht es zum Ende der Woche in die Zukunft. Nein, mit einer PlayStation 4 oder einer Xbox 361 können wir nicht dienen. Dafür gibt es aber mit Fatal Inertia auf der Xbox 360 rasante Rennspielaction im 23. Jahrhundert.

Rasen im 23. Jahrhundert: Fatal Inertia

“Fatal Inertia” spielt in einer Welt, in der eine Handvoll praktisch alles auf der Erde kontrolliert. Um trotzdem ein sauberes Image zu bewahren, werden regelmäßig Extremsportveranstaltungen abgehalten. Die populärste darunter ist “Fatal Inertia”. Um Schäden an Gebäuden und Opfer unter Zivilisten gering zu halten, finden die Rennen weit außerhalb von Städten statt, wodurch untypisch für futuristische Rennspiele, die Rennen nicht auf Strecken mit allerhand Loopings, Spiralen und sonstigen Zeug, sondern in der freien Natur statt finden. Mit fliegendem Untersatz und bis zu 400 Sachen geht es durch tropische Inselparadise oder tiefe Wälder und auch Vulkanlandschaften dienen als Schauplätze. So schnell man aber laut Tachoanzeige auch fährt, so langsam kommt man sich dabei vor. Ein richtiges Geschwindigkeitsgefühl tritt leider nicht auf.

Zu Beginn hat man die Auwahl zwischen einem schnellen Rennen und dem Karrieremodus. Hier startet man als FI-Pilot, der von der Mercury Corporation ein Angebot eines unbefristeten Profivertrags erhalten hat. Nun gilt es in einer Art Testrennen Erster zu werden, um den Vertrag auch wirklich zu bekommen. Anschließend kann man bei diversen Anfänger-Turnieren teilnehmen.

Insgesamt bietet “Fatal Inertia” fünf unterschiedliche Landschaftumgebungen, auf denen man fahren kann, die jeweils mit neun verschiedenen Strecken aufwarten. Jede weist auch unterschiedliche Bedigungen auf, sodass man unter Umständen eine “Nachtfahrt” absolvieren muss.

Das Fahren an sich läuft dann mehr oder weniger gut. Mit einer etwas eigenwilligen Steuerung fliegt man durch etwas zu kurz geratene Strecken, die abschnittsweise recht unübersichtlich wirken. Außerdem kommt man in regelmäßigen Crashkontakt mit der Umgebung, wodurch sich eine Langzeitmotivation nicht wirklich aufbauen will.

Über Design und Grafik hingegen kann man nicht meckern. Hierfür wurde die Unreal Engine 3 verantwortlich. Musikalisch untermalt wird “Fatal Inertia” abwechselnd durch mal poppige mal technolastige Musik.

An “WipeOut” mit eigenwilliger Steuerung erinnernd, wird “Fatal Inertia” aber weder dem viel gelobten Vorbild noch dem Vollpreis von rund 60 Euro gerecht.

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