Mein Tag an der eSports Conference

Leserbeitrag

(toni) Wenn etwas im eSports Bereich passiert, sind wir von GIGA natürlich dabei. Diesmal waren wir auf der International eSports Conference, welche im Bürogebäude von EA stattgefunden hat. Es wurde viel über den eSport und dessen Entwicklung gesprochen. Das ging von Cheating vor Gericht bis hin zu Internetcafes als Gamingzentren in Polen.

Mein Tag an der eSports Conference

10 Uhr morgends irgendwo in Köln. Die Frisur sitzt, sofern ich das von mir behaupten kann, und ich bin bereit für die International eSports Conference! Nik und ich vertreten GIGA und wir werden für euch einen Blick hinter die Kulissen des internationalen eSports werfen. Hier mein Bericht für euch:

Es wurden ungefähr 150 Leute erwartet. Schlussendlich waren leider nur vielleicht 60 oder 70 Teilnehmer dann vor Ort. Tja, dies bestätigt natürlich unsere Umfrage, ob jemand eSport kennt? …..NOT! Das war mein erster Gedanke. Ist diese kleine Gruppe tatsächlich die internationale eSports Konferenz oder bin ich beim Hasenzüchterverein Köln-Porz gelandet? Nichtsdestotrotz habe ich mich nicht entmutigen lassen und mir das Ganze von innen angeguckt.
Ich war aber positiv überrascht. Es ist einmal eine Möglichkeit die Kollegen von Readmore, Fragster und verschiedenen großen Clans kennenzulernen.

Es gab viel zu sehen und vor allem zu hören. Als ich so im “Vorlesungsraum” saß, wurde ich direkt an meine Uni- und Schulzeit errinnert. Könnte natürlich auch an den Stühlen gelegen haben, die waren genauso unbequem wie die in meiner Schule. Es wurden viele Themen angesprochen, wie zum Beispiel der Nutzen von Sportsimulationen im Training von professionellen Sportteams oder der Vergleich zwischen eSports und reellem Sport. Alles ganz intressant, aber irgendwann knurrt auch dem fleissigsten Zuhörer der Magen.

In der Mittagspause trafen wir Sam Mathews, der ein oder andere kann mit diesem Namen etwas anfangen, für alle die nicht wissen wer das ist: er ist der Gründer und Manager von FNATIC. Dieser macht, neben seinem Job als Manager eines Pro-Teams, auch noch ein neues Projekt namens ugame. Ein interessantes “social network” für Gamer.

Weiter ging es mit einem Vortrag von Konstantin Ewald, der Anwalt von Turtle Entertainment, der über Aimbots und Wallhacks vor Gericht sprach. Anhand des Beispieles Von Spieler X aus Clan C, wer wohl damit gemeint war? Von Jens Hilgers konnte man erfahren, wie man ein eSports Betrieb richtig aufzieht. Dies sind nur ein paar kleine Beispiele, über was dort gesprochen und referiert wurde.

Alles in allem, waren die Themen recht spannend, jedoch muss ich sagen, dass das Drumherum noch spannender

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war, da man sich auch mit bekannten Größen des eSports, von den klassischen Progamern einmal abgesehen, auseinandersetzen konnte. Summa summarum kann man wirklich sagen, dass eSports noch ein Nischendasein führt, aber die Motivation der Beteiligten ist ungebrochen und die Entwicklung unseres geliebten eSports wird durch diese Leute vorangetrieben. Der eSport hat schliesslich, im Gegensatz zu den meisten klassischen Sportarten, eine weltumspannende Fangemeinde. Vielleicht werden die großen eSportstitel sogar einmal olympische Disziplin? Das wär doch mal was! Eine wichtige Entscheidung wurde aber getroffen: Ein eSports Weltverband soll gegründet werden. Auf jedenfall ein Schritt in die richtige Richtung.

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