Jack Hard sieht rot...

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(Maxi) Was passiert, wenn man einen Tauchlehrer, einen großen Ozean, eine Forschungstation die aus dem kalten Krieg stammt, einen Haufen verdammt dummer Gegner und tolle Grafikeffekte miteinander kombiniert?

Jack Hard sieht rot...

Man erhält den Poppkorn-Shooter “Red Ocean”. Warum Poppkorn? Weil das Spiel selbst verdammt dünn ist, aber die Action die darin präsentiert wird für den ein oder anderen “wohoow”-Moment sorgt.

Aber drehen wir die Geschichte nochmal auf Anfang:

Wir sind Jack Hard, ein Tauchlehrer der eine kleine Taucherschule leitet. Jack bietet seinen Kunden an, sie zu versunken Wracks zu geleiten um damit Geld zu verdienen. Eines Tages kommt ein Mann namens Hammerson und fordert die Dienste unseres harten Jacks ein. Beide machen sich dann auf den Weg zu einer alten Forschungstation aus dem alten Krieg, die Unterwasser liegt.

Was wir nicht wissen ist, dass Hammerson ein FBI-Agent ist und dass diese ominöse Forschungstation von einer Terror-Organisation namens “United Arms” übernommen wurde. Wir werden quasi als unwissendes Medium in die Sache mit rein gezogen. Der Tod von Hammerson der gleich zu Beginn passiert, ist dann noch das i-Tüpfelchen. Nun starten wir also direkt mit einer kleinen Pistole und werden sofort mit den ersten Gegnern konfrontiert.

Problem an diesen Gegner ist, dass sie unglaublich dumm sind. Aus diesem Grund werde ich die Gegner nicht mehr als solche bezeichnen, sondern lediglich als “Kulisse”. Die “Kulisse” reagiert überhaupt nicht auf Eure Aktionen. Sie jagt sich selbst mit Granaten in die Luft und läuft notgeil in Eure Schusslinie. Dafür gibt es recht interessante Endgegner, die aber oft sehr schwierig und manchmal sogar unfair sind. Aber da hilft Euch die KI der Gegner schon manchmal mit..

Das Waffenarsenal bricht auch keine Maßstäbe. Man hat absolute Standartwummen zur Auswahl, beginnend bei einem Messer, Maschinenpistolen und für die Exoten gibt’s noch zwei Plasmaknarren die doch schön animiert sind.

Wenn wir schon bei animiert sind, die “Kulisse” sieht eigentlich richtig gut aus. Die Grafik setzt zwar keine neuen Maßstäbe aber sie sieht trotzdem gut aus. Das Wasser sieht ganz schick aus aber die Explosionen verdienen nochmal Extralob. Auch die Luftverzerrungen gehören in die oberste Klasse!

Nur bei der Synchronisation bin ich mir noch nicht ganz so sicher. Es gibt Sprecher die wirklich gut getroffen sind, und bei den weniger gut getroffenen merkt man wie der Wutpegel in seinem Blut steigt.

“Red Ocean” von den deutschen Entwicklern dtp entertainment AG ist nicht das neue “Half-Life” aber es macht trotzdem irgendwie Spaß. Die Grafik ist schön anzusehen und das Gameplay ist solide. Mehr von dem Spiel erfährt Ihr heute!

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