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OCZ Agility 2: Mehr Speicherplatz durch veränderten Kontroller

Tizian Nemeth

Größere SSDs verspricht OCZ: Dafür verbaut der Hersteller diesmal aber nicht mehr Flash Speicher, sondern nimmt eine Veränderung am Kontroller vor.

Der SandForce-Kontroller, wie ihn unter anderem OCZ in SSDs verwendet, hat eine Eigenart: Er nimmt von den Daten, die der Anwender auf einer Solid State Festplatte abspeichert, einen Fußabdruck und legt ihn in einem geschützten Freiraum der Festplatte ab. Dieser Raum steht dem Nutzer nicht als Festplattenspeicher zur Verfügung, sorgt aber dafür, dass Daten bei Zellausfällen nicht verloren gehen. Hersteller erhöhen dadurch die Lebensdauer der SSDs.

Im Schnitt nutzt der SandForce-Kontroller rund 28 Prozent der Festplatte für die Datensicherung via Index, bei dem modifiziertem Agility 2-Modell von OCZ hat der Hersteller diesen Freiraum auf 13 Prozent gedrückt. Damit steht dem Anwender effektiv mehr Speicherplatz zur Verfügung, allerdings auf Kosten der Sicherheit.

Wenn also Hersteller SSDs mit 100 Gigabyte Speicherplatz offerieren, hat die Festplatte tatsächlich 128 Gigabyte im Inneren zur Verfügung, die mit der 28 Prozent-Formatierung tatsächlich bei rund 92 Gigabyte liegen und mit der neuen 13 Prozent-Formatierung bei 111 Gigabyte.


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