SSD-Klassenunterschiede: Zwischen Luxus und Massenmarkt

Tizian Nemeth
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Auf dem SSD-Markt entwickelt sich eine Zweiklassen-Gesellschaft. Die Klassenunterschiede liegen vor allem in der Speicherkapazität und den Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, berichtet Macbidouille. Hersteller wie OCZ und Kingston ziehen demnach eine deutliche Trennlinie zwischen Einstiegsmodellen mit geringem Speicherplatz und geringeren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten zu einem günstigen Preis und den leistungsfähigeren und dafür hochpreisigen Modellen.

Als Beispiele führt Macbidouille die Solid 2 Serie von OCZ an, die für rund 100 Euro dem Anwender 30 Gigabyte Speicherkapazität, eine Lesegeschwindigkeit von 170 Megabyte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von 70 Megabyte pro Sekunde beschert.

Die neue SSDNow V+ von Kingston hingegen ist ein Vertreter der Premium-Klasse. 512 Gigabyte Speicherplatz, eine Lesegeschwindigkeit von 230 Megabyte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von 180 Megabyte pro Sekunde haben auch ihren Preis – das Modell gibt es für 1200 Euro.

Diese Preispolitik dürfte einer der Gründe sein, warum die Absatzzahlen von SSDs im Jahr 2009 nur um 14 Prozent im Vergelich zum Vorjahr gestiegen sind. Damit wanderten gerade einmal 11 Millionen NAND Flash-Festplatten über den Ladentisch, berichtet Macbidouille und beruft sich auf einen Bericht von IDC.

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