Autos in Gefahr - Heutige Pkws können sich hacken lassen

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In der heutigen Zeit ist es für viele unvorstellbar, dass Autos ohne elektronische Geräte, wie zum Beispiel ein Radio oder eine Klimaanlage, ausgestattet sind. Nun bekommen aber Pkws immer mehr elektronisches Zubehör. Beispielsweise sei der in Amerika gängige On-Board-Diagnostics-Port ein elementarer Zugang zu sämtlichen elektronisch gesteuerten Funktionalitäten des Pkws. Dazu gehört einiges: Türöffner Fensterheber, Sitzverstellung, Kontrollsysteme, Steuerung, etc.
So haben US-Wissenschaftler bestätigt, dass ”gewisse Personen” die Möglichkeit haben ein Wagen förmlich zu hacken. Die verwendete Elektronik sowie die Schnittstellen und Funkmodule seien Willkommensgeschenke für Hacker.
Wissenschaftler aus den Universitäten San Diego, California und Washington behaupten, dass es für ein dynamisch bewerkstelligten Wagendiebstahl genügen würde. Man hatte bewiesen, dass auf sogenannten Telematik-Systeme Drittfirmen Zugriff haben. Deshalb sollen diese keinen ernsthaften Angriff Widerstand leisten.
Zudem hat man erläutert, dass die Sicherheit der zukünfitigen Autos definitiv nachlassen würde, da man nur die Benutzerfreundlichkeit eines Pkws im Blick hätte. Da die immer neuere Technologie schnell Fuß fasst, werden Zweifel oder Bedenken nicht beachtet.
Dieser sogenannte On-Board-Diagnostics-Port ist meist für Service-Techniker gedacht, doch auch hier können Krimnelle ansetzen. Manuell nachkonfigurierbare Systeme des Audio-Bereiches seien unmittelbar an dem Port gekoppelt. Hier könne man mit einem fortgeschrittenem Wissen die zentrale Elektronik sabotieren. Dies soll auch bei voller Fahrt über mobile Systeme möglich sein.
Die Forscher gaben aus Sicherheitsgründen nicht an, wie man derartige Taten vollbringen kann. Trotzdem steht fest, dass sich alles über den On-Board-Diagnostics-Port hacken lässt. Die Forscher ließen zuletzt anmerken, dass das einzige was sich nicht extern hacken lässt, der Airbag sei.

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