Entwickler verspricht "gutes Ende" für sein Spiel und verägert die Fans

Marvin Fuhrmann

Das Indie-Spiel Immortal Planet hat in den letzen Wochen für viel Furore auf Steam gesorgt. Denn die Entwickler haben angeblich ein gutes Ende ins Spiel eingebaut, dass zum Start noch nicht vorhanden war. Nach gefühlt ewiger Suche durch die Fans, kam es aber dennoch zur großen Enttäuschung. Frust und Ärger inklusive.

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Hast du schon einmal von dem Spiel “Immortal Planet” gehört? Vermutlich haben dies die wenigsten. Das futuristische Rollenspiel wandelt in den Fußstapfen von Dark Souls und Co. Bietet dabei schwere Gegner und noch mächtigere Bosse mit einem Lore, das sich noch viel tiefer vergräbt, als es die Story in einem Durchgang zunächst vermuten lässt. Beim ersten Durchspielen erhalten alle Spieler von Immortal Planet das Achievement für ein “Bad Ending”. Dies hat die Fans auf eine Idee gebracht.

In diesem Spiel wirst du zur Katze

Was wäre, wenn die Entwickler ein “Gutes Ende” einbauen würden? Wenige Wochen später kam auch ein Patch, dessen Notes besagten, die Entwickler hätten ein solches “Good Ending” eingebaut. Schon begann die energische Suche der Fans. Diese haben teilweise dutzende Stunden in Immortal Planet verbracht, um das neue Ende zu finden. Doch alles war vergebens. Dabei handelte es sich um einen Scherz, der offenbar nicht gezündet hat. In den nächsten Patchnotes hieß es: “Gutes Ende aufgrund hoher Nachfrage entfernt.”

Dementsprechend verärgert sind die Spieler, die stundenlang nach dem vermeintlichen Ende gesucht haben. Die Entwickler stellen sich indes stur und behaupten, dass sie niemals damit gerechnet hätten, das die Spieler ewig nach einem alternativen Ende suchen würden. Viele werfen den Machern vor, dass sie durch diesen “Scherz” die Spielzeit von Immortal Planet auf Steam in die Höhe treiben wollten. Dann könnte das Spiel häufiger auf der Startseite der Spieleplattform erscheinen.

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