Cyber Mobbing - Drei von vier Jungendliche betroffen

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(Eti) Mobbing. Ein leidiges Thema, mit dem man nicht nur in der Schule oder bei der Arbeit konfrontiert wird. Immer häufiger kommt es zum sogenannten CyberMobbing bzw. Online-Mobbing. Bereits drei von vier Jugendlichen seien in den USA innerhalb des letzten Jahres Opfer von Beleidigungen, Drohungen oder schlimmeres via Internet geworden. Dies ermittelten Wissenschaftler der Universität in Kalifornien. Knapp 1500 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren wurden befragt.

CyberMobbing findet in namhaften Social Networks statt. Über E-mails, SMS, Gästebucheinträge oder Nachrichten über Instant Messanger erreichen die Drohungen die Opfer. 41 Prozent der Jugendlichen sahen sich ein bis drei mal im Jahr solchen Attacken ausgesetzt. Selten wenden sich die Jugendlichen an die Eltern. Die zwei häufigsten Gründe dafür waren zum einen die Angst vor einem Internetverbot und zum anderen waren viele Jugendliche der Meinung, sie müssten selbst lernen mit den Problemen umzugehen.

“Viele Eltern verstehen nicht, wie zentral Internet für das soziale Leben von Jugendlichen ist.”, so Jaana Juvonen, die Leiterin der Studie.

“Eltern sollten mit ihren Kindern über Mobbing reden bevor es passiert”, rät die Professorin für Psychologie.

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