Take 2 verteidigt Gewalt in Spielen

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(mika) Gerade Take 2 gerät als Publisher solcher polarisierender Titel wie Manhunt 2 oder das harmlosere GTA San Andreas häufiger in die Kritik. Da erscheint es nur logisch, dass sich Take 2-Boss Strauss Zelnick zu den Vorwürfen äußert.

Take 2 verteidigt Gewalt in Spielen

Zelnick glaube nicht, dass virtuelle Gewalt sich auf das reale Verhalten von Kindern bzw. Jugendlichen auswirkt. Das Verhalten in Spielen wie eben “Manhunt” könne von Kindern in Büchern und vor allem im Netz viel leichter gefunden und rezipiert werden. Er bricht aber nicht nur eine Lanze für Videospiele, sondern nimmt Medien generell in Schutz: “Wir glauben doch nicht wirklich, dass Entertainment in irgend einer Form Menschen zu Mördern erzieht.” Seine Einstellung behält er bei, genauso wie die kreative Arbeit von Take 2 nicht aufgrund der Proteste wegen “Manhunt 2″ geändert werden soll.

Weiterhin prangert Zelnick an, dass bei Videospielen und Filmen mit zweierlei Maß gemessen wird. Es sei wesentlich einfacher, einen R-Rating Film zu sehen als ein “M” gewertetes Spiel zu kaufen. Doch dies sei immer noch kein Vergleich gegenüber dem Internet, wo “Sex und Gewalt” in extremer Form an der Tagesordnung stehen.

Recht selten melden sich Köpfe aus der Spieleindustrie und stellen sich der medialen Kritik. Wie beurteilt Ihr Gewalt in Spielen? Werden Spiele härter bei der Prüfung behandelt als gleichwertige Filme? Eure Meinung bitte in die COMMENTS.

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