Games- und Internet-Sucht: Interaktiver Selbsttest von der BZgA

Hüseyin Öztürk
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Nach Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weisen fast 14 Prozent der Menschen zwischen 14 und 24 Jahren einen problematischen und rund 2,5 Prozent einen abhängigen Internetgebrauch auf. Aus diesem Grunde hat die BZgA einen interaktiven Selbsttest veröffentlicht.

Games- und Internet-Sucht: Interaktiver Selbsttest von der BZgA

Mit Hilfe des interaktiven Selbsttests auf dem Internetportal www.ins-netz-gehen.de sollen Jugendliche schnell und unkompliziert überprüfen können, ob die Nutzung des Computers und des Internets noch unbedenklich ist oder ob man sich bereits Sorgen machen muss. Sollte das Testergebnis auf eine problematische Nutzung hindeuten, werden den Betroffenen Vorschläge gemacht, wie sie ihre Internet-Aktivitäten, unter anderem in sozialen Netzwerken oder Computerspielen, in Zukunft verantwortungsvoller gestalten können.

Dazu bietet die BZgA auf ihrem Internetportal nicht nur einen Online-Wecker, um die Zeit im Internet besser im Blick zu behalten und sie gegebenenfalls zu reduzieren, sondern gibt auch Tipps, wie man seine Freizeit ohne den Computer verbringen kann. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt sich ein problematisches Nutzungsverhalten, wenn man ein unwiderstehliches Verlangen nach dem Computer oder dem Internet hat. Dafür spricht auch, wenn man nicht mehr kontrollieren kann, wie lange man online ist. Jugendliche und ihr Umfeld sollten zudem auch darauf achten, ob Freundschaften, Hobbys oder die Schule vernachlässigt werden. Neben dem interaktiven Selbstest und Informationen auf der Webseite bietet das BZgA auf www.ins-netz-gehen.de auch noch eine Datenbank mit Adressen von Beratungs- und Hilfeeinrichtungen in Deutschland an.

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