Social Networks - Neuer Gesetzentwurf soll Userrechte stärken

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Einmal im Netz, immer im Netz. Dagegen will die EU nun mit einem neuen Gesetz vorgehen. Insbesondere Social Networks sollen gezwungen werden, Informationen nach der Löschung des Accounts aus dem Internet zu entfernen.

Social Networks - Neuer Gesetzentwurf soll Userrechte stärken

Wer fleißig in Social Networks aktiv ist, muss stets abwägen, welche Daten er den Konzernen anvertraut. Sind die Daten einmal hinterlegt, hat der User nur noch wenig Einfluss darauf, was mit ihnen geschieht. Ein gelöschter Account garantiert nicht die Löschung der hinterlegten Daten.

Um den entgegenzuwirken, möchte die europäische Justiz-Kommissarin Vivian Reding die Nutzerrechte im Internet verbessern. In der Europäischen Rechtssprechung soll es zukünftig auch das “Recht darauf, vergessen zu werden” geben. Das passende Gesetz wird derzeit entworfen und soll dem Europäischen Parlament vorgelegt werden. An dieses Gesetz müssten sich auch die US-Konzerne halten.

Ziel ist es, Usern wieder mehr Rechte an den eigenen Daten zu geben. Außerdem sollen sie die Möglichkeit bekommen, Einwilligungen widerrufen zu können. Unternehmen sollen gezwungen werden, ihren Umgang mit den Daten offenzulegen.

“Das Recht vergessen zu werden” ist sicher ein gutes. Die Umsetzbarkeit eines solchen Gesetzes steht auf einem ganz anderen Blatt.

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