Finnische iPhones mit Kältestarre

Katia Giese
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In den kalten Wintermonaten hat man es als iPhone Besitzer wahrlich nicht einfach. Wer sich keine High-Tech-Handschuhe zulegt, dem frieren beim Tippen und Wischen zwangsläufig die Finger ab oder das glatte Material gleitet ganz einfach aus den steifen Händen. Ist es zu kalt, gibt das iPhone manchmal sogar ganz seinen Geist auf. Letzteres sorgt derzeit in Finland für Unmut und könnte Apple eine Welle von Ersatzansprüchen bescheren.

Die finnische Verbraucherbehörde beschäftigt sich laut der Nachrichtenagentur YLE.fi derzeit mit Beschwerden von iPhone-Besitzern, die ihr Smartphone bei Temperaturen unter Null Grad nicht mehr wie gewohnt verwenden können. Zwar weist Apple im Kleingedruckten darauf hin, dass der Betrieb bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu Funktionseinschränkungen und zu einer Verkürzung der Akku-Laufzeit führen können, die Behörde verlangt jedoch zusätzlich einen entsprechenden mündlichen Hinweis. Eine Frageliste für Apple soll Aufklärung bringen, ob Apple sein Verkaufspersonal angemessen schult.

Laut Aussage des Ombudsmannes der Verbraucherstelle können iPhone-Besitzer ihr Gerät zurückbringen, wenn Sie beim Kauf nicht über die Einschränkungen informiert wurden. Schließlich liegt die Durchschnittstemperatur in Finland vier Monate im Jahr unter dem Nullpunkt, sodass die gewöhnlichen Erwartungen an die Zuverlässigkeit des Geräts nicht mehr erfüllt werden können.

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