iPhone spürt Landminen auf – Projekt der Harvard School

Marie van Renswoude-Giersch
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Wissenschaftler der Harvard School of Engineering and Applied Sciences haben eine Technologie entwickelt, die das Aufspüren von Landminen effizienter gestalten soll. Ein iPhone oder ein anderes Smartphone wird dabei mit einem üblichen Metalldetektor verbunden und visualisiert die Ergebnisse, die der Detektor aufspürt, auf einer Karte.

Wie die Harvard Gazette berichtet, soll die neue Technologie beim Aufspüren von Landminen dadurch helfen, indem sie zusätzlich zum üblichen Warnton auch eine Visualisierung der Gefahrenzone liefert. Die Methode nennt sich “pattern enhancement tool for assisting land mine sensing” oder kurz: PETALS. Während man den Detektor über den Boden schwenkt, liefert das Smartphone ein besseres Bild davon, was sich unter der Oberfläche befindet. Jeder Piepton des Detektors wird als roter Punkt dargestellt. Läuft man nun die Gegend ab, wird das komplette Ausmaß der vermeintlichen Minen auf einer Karte angezeigt. Besonders für den Einsatz in Trainings soll die Petals-Methode geeignet sein.

Mehr über das Projekt kann man in einem Report (pdf) nachlesen.

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